Positive Bilanz

Weinbau: 257 Mio. Euro Wertschöpfung und 6000 Jobs

Burgenland
05.02.2026 07:00

Edle Tropfen sind wichtiger Wirtschaftsfaktor im Burgenland, erfolgreiches Zusammenspiel mit Kultur, Kulinarik und Tourismus.

Eine Studie des Economica-Instituts, basierend auf Zahlen aus dem Jahr 2023, belegt eindrucksvoll die Bedeutung des Weinbaus als Wirtschaftsfaktor im Burgenland. Die jährliche Wertschöpfung beträgt demnach rund 257 Millionen, zudem werden mehr als 6000 Arbeitsplätze dadurch gesichert.

„Winzer leisten Großartiges“
„Der Wein ist eine der bekanntesten Marken, die das Burgenland vorzuweisen hat, das muss man hegen und pflegen, da muss man sehr drauf aufpassen“, so Wein-Burgenland-Chef Herbert Oschep und hob die Leistungen der heimischen Winzer hervor: „Das sind größtenteils Familienbetriebe und sie leisten Großartiges.“

Schmuckenschlager, Oschep, Doskozil und Liegenfeld.
Schmuckenschlager, Oschep, Doskozil und Liegenfeld.(Bild: Reinhard Judt)

Weitere Standorte für Burgenland-Shop
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) wies auch auf das erfolgreiche Zusammenspiel mit Kultur, Kulinarik und Tourismus hin. Umgesetzt werde das etwa mit dem Burgenland-Shop in Parndorf. Weitere Standorte sollen folgen: „Für mich wäre es eine perfekte Wunschvorstellung, wenn wir dieses Konzept des Shops weiter nach außen tragen in jene Destinationen, wo in Wirklichkeit das Burgenland Zielgebiet ist – sprich Schweiz, Deutschland“, erklärt Doskozil. Erste Schritte in diese Richtung seien bereits gesetzt worden.

Stärkste Produktionsgruppe
Burgenlands Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld wies ebenfalls auf den besonderen Stellenwert der Weinwirtschaft hin: „Wir sind mit Abstand die stärkste landwirtschaftliche Produktionsgruppe im Land.“ Es würde perfekte Rahmenbedingungen und eine perfekte Zusammenarbeit mit der Landesregierung geben.

Österreichs Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager erläuterte, dass laut der Studie jeder 40. Euro und jedes 24. Beschäftigungsverhältnis im Burgenland auf die eine oder andere Art mit Weinbau zusammenhänge. Österreichweit sei das im Vergleich dazu nur jeder 100. Euro und jedes 74. Beschäftigungsverhältnis. 

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