2% Inflation, aber:

Erneut Preishammer bei Kaffee und Schokolade

Wirtschaft
04.02.2026 12:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Konsumenten müssen für ihren Einkauf erneut tiefer ins Geldbörsel greifen als noch im Dezember 2024. Die ohnehin schon teureren Markenlebensmittel und Markendrogeriewaren kosten bis zu 39 Prozent mehr - einzelne Preise zogen sogar stark an. 

Konkret zeigt der AK Preismonitor*: Die Preise für einen Einkaufskorb mit 31 Markenlebensmitteln stiegen zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 um 4,4 Prozent an.

  • Kostete der Einkaufskorb im Dezember 2024 noch durchschnittlich knapp 181 Euro, so waren es im Dezember 2025 schon mehr als 188 Euro. 
  • Ein Einkaufskorb mit 100 Marken-Drogerieprodukten machte im Dezember 2024 rund 485 Euro aus, ein Jahr später zahlten Konsumenten für dieselben Produkte rund 500 Euro – das ist ein Plus von 3,2 Prozent.
(Bild: AK Preismonitor)
  • Die Kosten für Vollmilchschokolade (100g) haben sich etwa von 1,59 auf 2,21 erhöht, das ist eine Preissteigerung von 39 Prozent. Ein Kilogramm gemahlener Bohnenkaffee schlägt mit 25,98 Euro zu Buche, im Jahr 2024 waren es 19,98 Euro. Preissteigerungen von zehn bis 18 Prozent gab es auch bei Feinkristallzucker, Freilandeiern und Sonnenblumenöl.
  • Bei Drogerieartikeln legten vor allem Deo (Nivea),  Handcreme (Atrix), Gesichtsreinigungs- und Duschprodukte (Nivea) und Zahncreme (Elmex) zu.

Olivenöl und Orangensaft billiger
Bei ohnehin schon teureren Markenlebensmitteln und Drogerieartikeln gab es aber auch einige Verbilligungen, wiederum andere blieben preislich stabil. Einige Beispiele für Verbilligungen: Olivenöl (minus 13 Prozent), Orangensaft (minus zwölf Prozent), Fit me Make-up liquid von Maybelline (minus rund 19 Prozent). Etwa gleich blieben die Preise etwa bei Reis, Spaghetti und Glasreiniger (Frosch).

*Die AK erhob die Preise von 31 Marken-Lebensmitteln am 9. Dezember 2025 in den Onlineshops von Billa und Interspar sowie 100 Marken-Drogeriewaren zwischen 10. und 11. Dezember in den Onlineshops von Billa, Interspar, Bipa, DM und Müller. Die AK verglich alle Preise mit den Vorjahreswerten vom Dezember 2024.

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