Wenn Österreichs Eishockey-Nationalteam während der Olympiapause am Freitag und Samstag ein Test-Turnier in Norwegen bestreitet, sind gleich sechs Cracks vom KAC und zwei vom VSV dabei. Darunter mit Maxi Preiml und David Waschnig zwei Debütanten. Der gesperrte Preiml kommt so zu wichtiger Spielpraxis. Villachs Wallenta jagt sein erstes Team-Tor.
Blickt man auf die Tabelle, hat der KAC mit dem Heimsieg gegen Linz nun endgültig einen Zweikampf mit Graz um Platz eins im Grunddurchgang. Denn Salzburg ist bereits sieben Punkte zurück und hat nur noch vier Partien offen. Es sieht so aus, als wäre das Duell in Graz nach der Teampause am 22. Februar vorentscheidend.
„Selbstvertrauen ist riesig!“
Beim 4:0 gegen Linz haben die Klagenfurter vor allem zu Beginn mit fast voller Kapelle und zehn Legionären die Muskeln spielen lassen – und gezeigt, was in der Truppe steckt. „So gut wie in den ersten 15 Minuten waren wir diese Saison noch nie“, schwärmt auch Torschütze Finn van Ee, dem sein elfter Saisontreffer gelang. „Aktuell läuft es für mich einfach, das Selbstvertrauen ist auch riesig.“
Gerade habe ich noch bei der U20-WM gespielt, jetzt darf ich für Österreichs Nationalteam einlaufen. Ich werde die Zeit in Norwegen genießen.
KAC-Youngster David WASCHNIG
Mit dem Bus nach Wien
Am Montag fuhr Finn im KAC-Kleinbus mit den Kollegen zum Teamtreffpunkt nach Wien. Mit Goalie Flo Vorauer, Simeon Schwinger, Tobi Sablattnig, Maxi Preiml und David Waschnig sind insgesamt sechs Rotjacken dabei. Für Preiml und Waschnig folgt beim Turnier in Norwegen ab Freitag das Teamdebüt. „Ich spare mir so die letzte Schulwoche vor den Ferien“, grinst Waschnig. „Ich habe gerade noch bei der U20-WM gespielt – jetzt für Österreich einzulaufen, ist echt toll. Ich werde die Zeit in Norwegen auf jeden Fall genießen.“
Wichtige Spielpraxis
Der aktuell gesperrte Maxi Preiml kann seiner Premiere ebenso viel Positives abgewinnen: „Ich verpasse auch das erste Match nach der Pause, wäre drei Wochen ohne Partie – die Länderspiele kommen genau richtig. Bei der Sperre habe ich mich über mich selbst geärgert, das war einfach unnötig. Ich war gerade so gut in Form.“
Aus dem VSV-Lager ging es nach dem 8:5 über Laibach für Felix Maxa und Elias Wallenta nach Wien zum Nationalteam. Beide hatten im Vorjahr ja auch die WM-Vorbereitung mitgemacht, schafften dann den Sprung in den endgültigen Kader nicht.
Für mich war es im Jänner in Villach eh etwas schwierig. Die Chancen sind oft nicht reingegangen.
Elias WALLENTA, VSV-Stürmer
Torlos seit 19. Dezember
„Klar wäre eine Pause auch gut gewesen – aber es ist immer eine Ehre fürs eigene Land zu spielen“, sagt Wallenta, der ja noch sein erstes Tor für Österreich jagt. „Klar ist das mein Ziel! Für mich war es im Jänner in Villach eh etwas schwierig. Die Chancen sind oft nicht reingegangen“, sagt Wallenta, der seit 19. Dezember auf einen Treffer wartet. Seit Maxi Rebernig den verletzten Scherbak in der Linie mit ihm und Hancock ersetzt, läuft’s besser: „Er bringt Präsenz rein, das hilft auch im Forecheck.“
Maxa musste gegen Laibach an der Seite von Neuzugang Budgell als Flügel ran – eine ungewohnte Rolle. „Klar fühle ich mich als Center wohler. Aber für meine defensiven Aufgaben ändert sich da nicht allzu viel.“ Für Österreich hat er schon 52 Einsätze am Buckel. „Ich bin fit, freue mich auf die Spiele. Das ist auch gut, um im Rhythmus zu bleiben.“
Ungarn-Doppel wartet
Am 14./15. Februar wartet auf die Adler das wichtige Auswärtsdoppel in Ungarn gegen Budapest und Fehervar. Mit einem 8:5-Sieg über Laibach hatte man ja ein echtes Ausrufezeichen im Kampf um dei Pre-Playoff-Plätze gesetzt. Damit schob sich der VSV auch auf Rang acht und damit auch an Linz vorbei – weil man im direkten Duell ja den Vorteil hat.
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