Die Wolfsberger Stadtwerke werden von einer GmbH in eine GmbH & Co KG umgewandelt. Der Umwandlungsprozess, der bereits läuft, wird bis Ende September andauern.
Diese Pläne wurden fachlich und behördlich geprüft, auch von Landesrechnungshof und Finanzamt: „Das bringt nicht nur steuerliche Vorteile“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Schimik.
Konkret wechseln die Stadtwerke in mehreren Schritten in die neue Rechtsform. Auch Bürgermeister Alexander Radl sieht diese Umstrukturierung, die vom Gemeinderat 2025 beschlossen wurde, äußerst positiv: „Das Finanzamt und zuständige Behörden geben grünes Licht. Ich bin zuversichtlich, dass wir am richtigen Weg sind.“
Gemeinderatsbeschlüsse notwendig
Die komplette Rückführung der Stadtwerke zur Stadtverwaltung wurde zwar eingehend geprüft, hätte aber große arbeitsrechtliche Unsicherheiten mit sich gebracht. Schimik: „Der gewählte Weg vermeidet zahlreiche personalrechtliche Probleme und die Versorgungssicherheit in den Bereichen Wasser, Abwasser, Müll und Bestattung.“
Dafür werden weitere Gemeinderatsbeschlüsse notwendig. Die Kosten für die einmalige Angelegenheit liegen bei geschätzten 300.000 Euro – also ein Prozent des derzeitigen Vermögens der Stadtwerke.
Schimik: „Die Zusammenarbeit von Stadtwerken und Wasserwerk läuft durch die optimalen räumlichen Bedingungen noch besser. Wir setzen die Empfehlungen des Landesrechnungshofes sauber und rechtssicher um. Ein großes Ziel: die Gebührenzahler entlasten.“
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