Eintritt künftig 5 EUR

Julias Haus und Hof in Verona sollen Museum werden

Ausland
24.01.2026 12:11
Porträt von krone.at
Von krone.at

Vor dem Haus der Julia steht eine Bronzestatue, zu der jährlich Tausende Touristen und Paare pilgern. Um den Besucherandrang zu bremsen, hat die Stadt nun eine Neuerung eingeführt: Kern des neuen Systems wird ein Museumsparcours, der das Teatro Nuovo mit dem Juliahof verbindet.

Künftig soll der Zugang zum Hof der Julia ausschließlich über das Theater erfolgen. Dort führt ein musealer Rundgang durch die Entstehung des Mythos von Romeo und Julia sowie durch die Geschichte des Ortes unter Einsatz multimedialer Elemente. Der Eintritt wird kostenpflichtig und soll fünf Euro betragen.

Parallel dazu will die Stadt einen Ideenwettbewerb für die architektonische und inhaltliche Neugestaltung sowohl des Hofes als auch des Hauses der Julia starten. 

Geschichte nur Fiktion, doch gefragter Pilgerort

  • Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ soll in Verona angesiedelt sein. Allerdings ist die Liebesgeschichte Fiktion – und Julia hat nie wirklich in dem Haus gewohnt. Auch soll der Balkon erst nachträglich angebaut worden sein.
  • Der Balkon aber gilt trotzdem als der meistbesuchte nichtreligiöse Pilgerort der Welt. Pro Jahr kommen rund 1,5 Millionen Menschen zur „Casa di Giulietta“.

Die Stadt begründet die Neuerungen mit Sicherheitsanforderungen in den engen umliegenden Gassen sowie mit dem Anspruch, den Besuchern ein qualitativ hochwertigeres kulturelles Angebot zu machen.

Die Umsetzung des Projekts jedoch ist komplex, da der Hof nicht vollständig in öffentlichem Besitz ist, sondern mehreren privaten Eigentümern gehört. 

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