Die Künstlerstadt Gmünd geht am 1. Februar in die Stichwahl – und das ist zu spüren! Denn eine Visualisierung in einer Wahlbroschüre der SPÖ lässt Mitstreiter Claus Faller aufhorchen.
Sylvia Petschar (SPÖ) und Claus Faller (LJJ) stehen, wie berichtet, kurz vor der Bürgermeister-Stichwahl, die am 1. Februar stattfinden und entscheiden wird, wer die Geschäfte der Gemeinde bis zur regulären Wahl 2027 leiten wird.
Die Nervosität ist deutlich zu spüren – auch der Wahlkampf. Denn aktuell reagiert Bürgermeisterkandidat Faller erbost auf die neue Wahlwerbung seiner Mitstreiterin. Es geht um eine Darstellung, die die Fläche zeigt, auf der das Wasserstoffprojekt – das seit Monaten für heftige Diskussionen sorgt – geplant ist.
„Bewusste Wählertäuschung auf tiefstem Niveau!“
Darauf abgebildet: leistbare Wohnungen, Jugendzentrum, Platz zum Arbeiten, Ateliers, eine Strandpromenade. Für Faller ist das „bewusste Wählertäuschung auf tiefstem Niveau!“, wettert er in den sozialen Netzwerken. „All diese Projekte sollen in die Autobahnabfahrt, den Kreisverkehr, die Stadtzufahrt, das Fernwärmeheizwerk, das Lagerhaus, das Gewerbegebiet und der Einmündung eines Druckkraftwerks, das vom Land wohl bald genehmigt wird, eingebettet werden. Und das Ganze auf 1,3 Hektar. Viel Spaß beim Widmungsverfahren“, kommentiert Faller. „Präsentiert ohne Rücksicht auf die Besitzerfamilie der betroffenen Flächen? Das hat jetzt nichts mehr mit Wahlwerbung zu tun – das ist gezielte Manipulation und grenzt an Irreführung!“
„Will damit zum Diskutieren anregen“
Doch Petschar stellt klar: „Das ist weder eine Manipulation noch Irreführung. Es ist eine Vision, was man in Gmünd alles machen kann! Dass das so – wie dargestellt – nicht kommt, ist logisch! Mit dieser überdimensionalen Darstellung auf jener Fläche, auf der ein umstrittenes Projekt geplant ist – wollen wir zum Diskutieren anregen und unsere Themen bildlich darstellen, was man dort alles anstatt eines industriellen Wasserstoffzentrums umsetzen könnte, was vielen Leuten in der Region eh nicht passt!“, klärt sie auf.
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