Der einzige rot-goldene Eishockey-Klub kämpft morgen (20.15 Uhr) in der Sporthalle Eisenstadt um den Einzug in die Play-offs. Bodenständiger Klub setzt sich das „Miteinander“ als oberste Priorität.
„Gemeinschaft, Zusammenhalt und regionales Vereinsleben.“ Wofür die Eisenstadt Raptors stehen, ist schnell beantwortet. Es sind Begriffe, die beim Klub keine leeren Worte sind, sondern voll gelebt werden. „Bei uns ist das Miteinander die oberste Priorität“, unterstreicht Tatjana Krammer, selbst Spielerin und Vorstandsmitglied. Auch weil man ganz genau weiß, dass es nur so in einer Randsportart funktionieren kann. „Wir sind in vielerlei Hinsicht ein Außenseiter-Verein – schon allein, weil das Burgenland keine typische Wintersportregion ist.“
Gerade das macht die Raptors seit fast 25 Jahren zu einem Unikat im rot-goldenen Sport, die seit jeher einen klaren Weg gehen. „Bei uns steht immer noch die Regionalität im Fokus. Wir wissen, die Fans wollen uns Eisenstädter sehen“, bekräftigt die Angreiferin. Der Umgang im Team ist eng und vertraut. „Da fühlt es sich jeder Spieltag wie ein kleines Familientreffen an.“
Kampf um die Play-offs
Auch bei der nächsten sportlichen Zusammenkunft am Samstag (20.15 Uhr) will man wieder zeigen, was in der Mannschaft steckt. Im Sportzentrum Eisenstadt wartet Krems – und ein harter Kampf um den Einzug in die Play-offs. Kann ein Sieg eingefahren werden, gehört man zu den vier besten Teams der Liga und spielt in den nächsten Wochen um den Meistertitel der Niederösterreichischen Landesliga. Doch das gelingt nur mit den Fans im Rücken, weiß auch Krammer. „Am Eis spielt es sich leichter, wenn wir wissen, dass die Leute hinter uns stehen. Das motiviert extrem.“ Dieser Unterschiedsfaktor soll auch am Samstag spürbar sein. Nach Wunsch mit einem Heimsieg und der dazugehörigen Aftershow-Party im Stammlokal der Raptors gegenüber der Eishalle. „Ein, zwei Bier sind immer noch gegangen, auch wenn wir nicht gewinnen sollten“, schmunzelt sie. Tobi Frank
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