Der Vampir-Musikhorrorfilm „Blood & Sinners“ ist heuer Favorit bei den 98. Oscars, die am 15. März in Los Angeles verliehen werden. Das Werk von Regisseur Ryan Coogler räumte bei der Bekanntgabe der Nominierungen für den wichtigsten Filmpreis der Welt am Donnerstag ab – mit der Rekordzahl an 16 Siegchancen.
Der Film ist in praktisch allen Zentralkategorien nominiert. Auf Platz 2 des Feldes liegt mit 13 Nominierungen „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson.
Dahinter reiht sich ein Trio mit jeweils 9 Nominierungen ein: „Sentimental Value“, „Frankenstein“ und der viel diskutierte „Marty Supreme“. Ebenfalls stark vertreten ist „Hamnet“ mit 8 Chancen auf eine Auszeichnung. Mit 4 Nominierungen gehen „Bugonia“, „F1“, „The Secret Agent“ und „Train Dreams“ ins Rennen. Jeweils 2 Nominierungen konnten sich „Blue Moon“, Ein einfacher Unfall“, „Sirat“, „Avatar: Fire and Ash“ sowie „KPop Demon Hunters“ sichern und komplettieren damit das breite und vielfältige Feld der diesjährigen Oscar-Anwärter.
Timothée Chalamet schreibt Oscar-Geschichte
Mit seiner Nominierung als bester Hauptdarsteller für „Marty Supreme“ schreibt Timothée Chalamet Oscar-Geschichte: Es ist bereits seine dritte Nominierung in dieser Kategorie – und die zweite in Folge. Damit ist der US-Schauspieler der jüngste Mann, der jemals dreimal als bester Hauptdarsteller nominiert wurde. Zuvor war Chalamet 2018 für „Call Me by Your Name“ sowie im vergangenen Jahr für das Bob-Dylan-Biopic „A Complete Unknown“ im Rennen. Für seine Rolle in „Marty Supreme“ wurde er zudem Anfang des Monats mit dem Golden Globe ausgezeichnet.
Nominierungen für Frühaufsteher in Los Angeles
Bereits zu sehr früher Stunde um 5.30 Uhr Ortszeit wurden in Los Angeles die Nominierungen für die diesjährige Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Die Bekanntgabe erfolgte traditionell per Livestream und markiert den offiziellen Start in die heiße Phase des Oscar-Rennens.
Die Verleihung der begehrten Goldstatuen findet am 15. März statt. Die Nominierungen für die 98. Oscar-Verleihung wurden von den Schauspielern Danielle Brooks und Lewis Pullman bekannt gegeben.
Hier eine Übersicht über die wichtigsten Nominierungen:
Nominierungen: Bester Film
In der Kategorie Bester Film konkurrieren „One Battle After Another“,
Nominierungen: Beste Regie
In der Kategorie Beste Regie sind Paul Thomas Anderson („One Battle After Another“), Ryan Coogler („Blood & Sinners“), Chloé Zhao („Hamnet“), Josh Safdie („Marty Supreme“) und Joachim Trier („Sentimental Value“) nominiert.
Nominierungen: Beste Hauptdarstellerin
In der Kategorie Beste Hauptdarstellerin sind Jessie Buckley („Hamnet“),
Nominierungen: Bester Hauptdarsteller
Als Bester Hauptdarsteller gehen Leonardo DiCaprio ("Ohne Battle after another"), Michael B. Jordan („Blood &Sinners“), Timothée Chalamet („Marty Supreme“), Wagner Moura („The Secret Agent“) und Ethan Hawke („Blue Moon“) ins Rennen.
Nominierungen: Beste Nebendarstellerin
Als Beste Nebendarstellerin sind Teyana Taylor („One Battle After Another“),
Nominierungen: Bester Nebendarsteller
In der Kategorie Bester Nebendarsteller wurden Stellan Skarsgård („Sentimental Value“), Benicio del Toro („One Battle After Another“), Sean Penn („One Battle After Another“), Jacob Elordi („Frankenstein“) und Delroy Lindo („Blood&Sinners“) nominiert.
Nominierungen: Bestes Originaldrehbuch
In der Kategorie Bestes Originaldrehbuch wurden „Sinners“,
Nominierungen: Bestes adaptiertes Drehbuch
In der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch wurden „One Battle After Another“,
Österreichs Hoffnungen zerschlagen
Die österreichischen Hoffnungen haben sich indes zerschlagen. Der heimische Dokumentarfilmer Richard Ladkani schaffte es mit seinem „Yanuni“ nicht in die Endrunde.
„Natürlich wäre es eine große Freude gewesen, nach der Shortlist diesmal noch einen Schritt weiterzugehen – das will ich gar nicht leugnen. Gleichzeitig ist das Erreichen der Shortlist bereits eine außergewöhnliche Anerkennung. Nach ,The Ivory Game‘ ist es nun das zweite Mal, dass wir es unter die engste Auswahl geschafft haben, und das erfüllt mich mit Stolz“, erklärte er.
Conan O’Brien moderiert zum zweiten Mal
Die Preisverleihung wird vom US-amerikanischen Sender ABC produziert und soll in über 200 Länder und Gebiete weltweit übertragen werden. Als Moderator führt – wie bereits im Vorjahr – erneut Conan O’Brien durch den Abend.
O’Brien moderierte bereits die Oscar-Gala 2025, die die höchste Gesamtzuschauerzahl der vergangenen fünf Jahre erzielte.
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