Das Landesfeuerwehrkommando Burgenland lehrt in Spezial-Ausbildungen den Umgang mit gefährlicher Strahlung. Den Rettern wird dabei auch vermittelt, wie sie sich selber am besten schützen.
Ihre Kompetenz und Leistungsbereitschaft stellte die Landesfeuerwehr erst wieder kürzlich mit einer Übung zum Strahlenschutz unter Beweis. Wenn nämlich die Brandbekämpfer bei einem Einsatz mit Menschenrettung und/oder Gefahrenabwehr auch auf radioaktive Stoffe treffen, ist spezielles Wissen angesagt. Der Strahlenschutzdienst der Feuerwehr sorgt dafür, dass Hilfe für die Bevölkerung geleistet werden kann, ohne die Gesundheit der Einsatzkräfte zu gefährden.
Radioaktive Substanzen richtig einschätzen
Radioaktive Gefahren können bei Unfällen in Industrie und Medizin oder beim Transport auftreten. Die Feuerwehr übernimmt dabei meist unterstützend die Absperrung, Menschenrettung sowie erste Schutz- und Messmaßnahmen – stets unter hohen Anforderungen an Fachwissen und Eigenschutz. In speziellen Lehrgängen erwerben Feuerwehrmitglieder fundierte Kenntnisse über gesetzliche Grundlagen, die Eigenschaften von Strahlung sowie deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der richtigen Anwendung von Mess- und Nachweisgeräten, da radioaktive Strahlung mit menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar ist. Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf: „Nur durch fundierte und hochwertige Ausbildung stellen wir sicher, dass unsere Einsatzkräfte auch in komplexen Gefahrensituationen professionell handeln und dabei bestmöglich geschützt sind.“
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