Wenn im Gasthaus Domschitz das Gelächter den Applaus übertönt und der Alltag Pause macht, dann ist es so weit: Die Narren klopfen an! Die Krebsler von der Faschingsgilde Oberpullendorf stehen in den Startlöchern, um mit der allseits beliebten Kapplsitzung für Stimmung zu sorgen.
Bald geht’s los, hinter den Kulissen wird bereits auf Hochtouren geprobt, gelacht und an den Pointen gefeilt. Mitten im bunten Faschingstreiben steht Emanuel Rom, 1. Präsident der Gilde, der gute – oder besser gesagt witzige – Geist der Krebsler: Darsteller, Regisseur, Texter, Webmaster und dazu noch der Mann, der auf der teils chaotischen Bühne den Überblick behält. Das Publikum darf sich einmal mehr auf ein amüsantes Programm freuen. „Wir haben ein großes Potpourri an Stücken, viele neue Nummern, da bleibt kein Auge trocken“, kündigt Rom an. Neben altbewährten „Klassikern“ bahnt sich eine spannende Überraschung an: „Oberpullendorf sucht den Superstar“, ganz ohne Poptitan Dieter Bohlen, aber mit viel Herz und noch mehr Humor! Ein Comeback feiert der musikalische Stammtisch, der ganze 15 Jahre von der Bildfläche verschwunden war. „Zu bekannten Melodien haben wir eigene Texte kreiert, politisch, pointiert und mit einem Augenzwinkern“, sagt Rom.
Doch nicht nur Freudentränen wird es geben, denn für ergreifende Momente sorgt ein Abschied: Josef Patek, umjubelt als Joschi oder der „Mann für Alles“, steht zum letzten Mal auf der Krebsler-Bühne. „Wir müssen uns auf rührende Szene gefasst machen“, meint der Präsident: „Ganz im musikalischen Stil von Frank Sinatra wird unser Joschi würdig verabschiedet.“
Hinter den Kulissen „rennt schon der Schmäh“
Dass bei den Proben nicht alles nach Drehbuch läuft, überrascht keinen Bühnenprofi. Ein Fauxpas ist Rom besonders in Erinnerung geblieben: „Bei einer ,Vetter Hans’-Szene wurde einfach nicht mehr in die Spur gefunden. Niemand war in der richtigen Tonlage. Letztlich wurde mehr gelacht als gesungen.“
Was bringt den Gildepräsidenten abseits des Rampenlichts zum Lachen? „Der Alltag bietet lustige Augenblicke in Hülle und Fülle. Im Fasching ganz besonders, da sollte man aufhören, immer alles so ernst zu nehmen“, antwortet Rom mit einem Schmunzeln. Humor sei für die Krebsler immer die Hauptzutat: „Pointiert, mit der nötigen Portion Kritik und dennoch respektvoll.“ An prominenten Vorbildern fehlt es nicht: „Alex Kristan begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Und Herbert Prohaska zu parodieren, das hat einfach Kultstatus.“ Was wünscht sich der Präsident für die Premiere am 23. Jänner? „Viele zufriedene Zuschauer, denn ihre Freude ist am Ende das größte Lob!“
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