Die Komödie „Die Tanzstunde“ aus der Feder des US-Autors Mark St. Germains hat am Samstag in den Wiener Kammerspielen Premiere. Regie führt Folke Braband.
Man will, dass es niemals aufhört“, schrieb der Kritiker des „Boston Globe“ begeistert anlässlich der Uraufführung von Mark St. Germains amerikanischer Komödie „Die Tanzstunde“ im Jahr 2014. Und die US-Online-Plattform „Broadway World“ schwärmte, dass „The Dance Lesson“ mehr als eine lustige romantische Komödie ist: „Das Stück fesselt durch seine faszinierend gezeichneten Charaktere“. Nach bejubelten Aufführungen in Köln und Berlin zeigt nun das Theater in der Josefstadt „Die Tanzstunde“ in seiner Dependance, den Kammerspielen. Premiere ist am Samstag, 17. Jänner.
In Folke Brabands Inszenierung spielt André Pohl den exzentrischen, autistischen Geowissenschaftler Ever Montgomery, der wegen eines Preisverleihungsfests eine Tanzstunde nehmen muss: Er bittet seine Nachbarin, die ehemals erfolgreiche Tänzerin Senga Quinn, deren Karriere durch eine Knieverletzung gefährdet ist, um Unterricht.
Absurde Tanzversuche
Doch der Autist will die Regeln des Tanzes, das Einanderbegegnen und Berühren, die Körperkontakte nicht akzeptieren. Was immer wieder komische Auseinandersetzungen auslöst. Katharina Klar spielt die verletzte Tänzerin. Durch absurde Tanzversuche schafft sie es, seine und ihre Isolation zu überwinden. Sie finden zueinander.
Mark St. Germain (65) ist ein beliebter wie erfolgreicher US-Komödien-, Film- und TV-Autor, der sich u. a. intensiv mit Sigmund Freud auseinandersetzte: Große Erfolge wurden auch seine Filmdoku „My Dog: An Unconditional Love Story“ (2009), das Drama „The God Committee“ (2021) & der Film „Freud’s Last Session“ (Jenseits des Glaubens; 2023).
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