Premiere für Stefan Babinsky! Österreichs Speed-Spezialist hat in seinem 94. Weltcup-Rennen erstmals in seiner Karriere den Sprung aufs Podest geschafft – ein Meilenstein nach Jahren harter Arbeit.
Dabei überwog unmittelbar nach der Fahrt im Zielraum noch der Ärger. „Weil ich das Ziel-S nicht ganz so durchgezogen habe“, haderte Babinsky zunächst im ORF-Interview. Am Ende fehlten ihm 35 Hundertstel auf den Sieger Giovanni Franzoni, der schon in beiden Abfahrtstrainings in Wengen Bestzeit gefahren war.
„Vierte Plätze haben mich motiviert“
Doch der Frust wich schnell der Freude. „Es ist extrem schön. Alles, was man investiert, hat sich ausgezahlt“, sagte Babinsky. Gerade die vielen vierten Plätze der vergangenen Jahre hätten ihn zusätzlich angespornt: „Die haben mich mehr motiviert, dass es diesmal nicht wieder Rang vier wird. Oft haben Kleinigkeiten gefehlt, dafür habe ich hingearbeitet. Umso schöner, dass es jetzt so gepasst hat.“
Ganz realisiert hat der ÖSV-Läufer seinen Erfolg noch nicht. „Ich bin immer meinem Weg treu geblieben. Es wird wahrscheinlich ein bissl dauern, bis ich das alles verarbeitet habe“, so Babinsky.
Ob für ihn das Erfolgserlebnis nun wie ein Befreiungsschlag wirkt? „Natürlich ist es gut, wenn man bei Rennen schnell war. Am Ende des Tages steht man aber am Start und gestern hilft dir nicht mehr viel.“
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