Das Wiener Dorotheum versteigert die Kunstsammlung und Persönliches des bedeutenden Schauspielers und Regisseurs Otto Schenk und seiner Frau Renée.
Rosen über den schwarzen Stoppellocken und die Kastagnetten im Anschlag: So sah Karikaturist Erich Sokol Otto Schenk in einer seiner komischsten Rollen: Als Volksschauspieler Wenzel Scholz, wie er die große Wiener Biedermeier-Ballerina Fanny Elssler mit ihrem berühmten Cachucha-Tanz parodiert. Am 26. Februar gibt es die Chance, diese und andere Kostbarkeiten aus dem Nachlass des letzten Jänner verstorbenen Otti zu ersteigern.



In einer Online-Auktion des Dorotheums kommen rund 400 Objekte unter den Hammer. Zu den teuersten Stücken zählt ein Ölbild von Koloman Moser (Startpreis: 100.000 Euro). Unter den Objekten finden sich zudem Stücke der Wiener Werkstätte, Biedermeiermöbel, ein Bösendorfer Mignon-Flügel, eine Pastellkreidearbeit von Egon Schiele, aber auch Persönliches wie Schenks Baskenmütze, Rollenfotos und Briefe.
Das Dorotheum sieht die Versteigerung als „Spiegel eines kunstsinnigen Lebens und gleichzeitig eine Einladung, in die Sammelleidenschaft von Otto Schenk einzutauchen“. Ab 19. Februar können die Objekte in der Wiener Dorotheergasse 17 besichtigt werden.
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