Österreichs WM-Gegner Algerien drohen nach dem Aus im Afrika Cup in Marokko Konsequenzen. Grund: Nach der 0:2-Viertelfinalniederlage der Algerier gegen Nigeria ist auf Videos in sozialen Netzwerken zu sehen, wie algerische Spieler den Schiedsrichter beim Abgang in die Kabine verfolgen.
Der afrikanische Fußball-Kontinentalverband (CAF) hat Untersuchungen eingeleitet, ebenso betreffend Vorgängen nach der Partie Marokko gegen Kamerun.
„Die CAF hat aktuelle Spielberichte und Videomaterial gesammelt, die auf möglicherweise inakzeptables Verhalten einiger Spieler und Offizieller hindeuten, und hat eine Untersuchung eingeleitet“, hieß es in einer CAF-Erklärung. Nach dem Spiel war es auch zu Auseinandersetzungen zwischen algerischen Fans und Sicherheitspersonal gekommen.
Kritik an Schiedsrichterleistung
Algerien hat das Spiel verdient verloren, war aber mit der Leistung von Schiedsrichter Issa Sy unzufrieden und hat beim CAF Beschwerde gegen den Senegalesen eingereicht. „Der algerische Fußballverband kann die Schiedsrichterleistung im letzten Spiel nicht ignorieren, da sie zahlreiche Fragen aufwarf und erhebliche Verwirrung stiftete. Bestimmte Entscheidungen haben die Glaubwürdigkeit des afrikanischen Schiedsrichterwesens beschädigt und tragen nicht dazu bei, den Wert des kontinentalen Fußballs auf internationaler Ebene zu steigern“, begründete der algerische Verband sein Vorgehen.
Bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist Algerien am 28. Juni (4 Uhr MEZ) in Kansas City letzter Gegner des ÖFB-Teams in der Gruppe J. Davor geht es für die Auswahl von Ralf Rangnick am 17. Juni (6 Uhr) in San Francisco gegen Jordanien und am 22. Juni (19 Uhr) in Dallas gegen Titelverteidiger Argentinien.
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