„The Show must go on!“ – auch in Crans Montana (Sz) wo in der Silvesternacht bei einer verheerenden Brandkatastrophe 40 junge Menschen ihr Leben ließen. Und so stehen im WM-Ort von 2027 am Dienstag und Mittwoch zwei Europacup-Slaloms auf dem Programm
„Wir haben uns zuletzt in Niederthai auf diese Rennen vorbereitet, da der Hang dort ähnlich sein soll“, verrät der Mellauer Jakob Greber, der nach einer Nacht als Heimschläfer am Montag die Reise ins Wallis antrat. „Ich bin dort noch nie gefahren und schon gespannt, was mich erwartet.“
Auf Kurs Richtung Fixticket
Nachdem der 22-Jährige in Alta Badia und Madonna di Campglio (It) seine ersten Weltcuprennen fahren durfte, gilt der volle Fokus wieder dem Europacup (EC). „Es waren tolle Erfahrungen, die ich sammeln konnte“, erklärt der Heeressportler, der in der EC-Slalomwertung nach vier von zehn Rennen mit 240 Zählern nur fünf Punkte hinter Hans Grahl-Madsen (Nor) Zweiter ist. Und gute Aussichten hat, sich das heiß ersehnte Fixticket für die Weltcupsaison 2026/ 27 zu holen, das es für die Top-3 in den EC-Disziplinenwertungen gibt.
100 Punkte und Greber ist fast durch
Das bestätigt auch der Blick in die Statistik. Im vorigen Winter, als es auch zehn Entscheidungen gab, reichten Jesper Pohjolainen (Fin) am Ende 335 Punkte, um als Dritter den Fixplatz zu holen. Und auch in den Jahren zuvor – als es allerdings zumeist nur neun Slaloms gab – waren es nie mehr als 370 Punkte, die schlussendlich für einen Stockerlplatz reichten.
Keine konkreten Ergebnisse im Kopf
Zahlen, mit denen sich Greber aber nicht auseinandersetzen will. Genauso wenig mit Zielen, was die Platzierung in Crans Montana angeht. „Ich denke nicht an konkrete Ergebnisse, sondern daran, dass ich wieder das Skifahren zeige, dass ich bereits die letzten zwei Monate gezeigt habe. Aber natürlich sehe ich mich auch hier im Vorderfeld“, sagt der Head-Pilot.
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