Zu Jahresbeginn erneuert WK-Präsident Andreas Wirth seine Forderung nach fairen Rahmenbedingungen in der Lehrlingsausbildung: Was im Profifußball seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, müsse auch in der Lehre gelten. Wer Lehrlinge ausbildet, darf nicht leer ausgehe.
Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Wirth fordert faire Spielregeln in der Lehrlingsausbildung: „Was ist Profifußball gilt, muss auch hier gelten“, so Wirth. Lehrlinge auszubilden, bedeute für Betriebe hohe finanzielle Aufwendungen, großen Zeitaufwand und persönliches Engagement.
In den ersten Lehrjahren würden Unternehmen besonders viel leisten, obwohl der wirtschaftliche Nutzen erst später entsteht. „Trotzdem werden fertig ausgebildete Fachkräfte häufig unmittelbar nach dem Abschluss abgeworben, oft von öffentlichen oder staatsnahen Arbeitgebern“, sagt der WK-Präsident.
Er fordert daher: Wird ein Lehrling innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach Abschluss abgeworben, soll der ausbildende Betrieb finanziell entschädigt werden. Nur so könne sichergestellt werden, dass Betriebe weiterhin bereit seien, Verantwortung für junge Menschen zu übernehmen und den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu sichern. „Lehrlingsausbildung darf keine Einbahnstraße sein. Wer investiert, muss auch geschützt werden“, so Wirth abschließend.
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