Nähe zum See

Immobilien im Landesnorden weiterhin gefragt

Burgenland
07.01.2026 18:52

Die Nähe zum Neusiedler See macht Immobilien nach wie vor attraktiv, aber auch die Nachfrage im Bezirk Oberwart nimmt wegen der guten Infrastruktur zu. Gleichzeitig steigen die Ansprüche der Käufer.

Ein moderater Aufschwung wird heuer am Immobilienmarkt erwartet. Laut sREAL bildet 2026 ein „Window of Opportunity“ für den Immobilienerwerb – ein vergleichsweise großes Angebot treffe auf eine anziehende Nachfrage.

Was die Käufer wollen...
Im Burgenland zeigt nach Angaben des Immobilienunternehmens der Landesnorden Zuwächse bei den Verkaufszahlen – allen voran der Bezirk Neusiedl am See. Die Nähe zu Wien, eine gute Infrastruktur sowie ein vielseitiges Freizeitangebot locken Käufer an. Ähnliches berichtet auch Roswitha Knebelreiter von RE/MAX: Vor allem bei Einfamilienhäusern mit modernster Architektur und Ausstattung oder Immobilien direkt am See – besonders in Neusiedl am See und Weiden am See – gehe die Nachfrage nach oben.

... und was sie nicht wollen
Ganz anders sei dies bei gebrauchten Wohnungen, besonders im Obergeschoß ohne Lift und in kleinen Gemeinden mit schlechter Verkehrsanbindung bzw. Infrastruktur. Hier gebe es fallende Preise. „Wir merken, dass Kunden immer mehr eine perfekte und genaue Aufbereitung der Immobilien erwarten, vor allem aber die Vorlage aller baulichen Genehmigungen“, so Knebelreiter.

An Attraktivität gewonnen hat laut sREAL der Bezirk Oberwart. Die Region biete gute Infrastruktur mit Schulen, Nahversorgung und Arztpraxen bei gleichzeitig moderaten Preisen.

Burgenland punktet mit günstigen Preisen
Insgesamt betrachtet gehöre das Burgenland nach wie vor zu den preisgünstigen Regionen Österreichs, besonders was Häuser im Grünen angehe. „Neben günstigen Einstiegspreisen findet man im Burgenland außerdem eine gute Bauqualität. Für Käufer spielen auch hier die Art des Heizsystems sowie alternative Energieformen und Dämmmaßnahmen eine wesentliche Rolle, um die Betriebskosten zu senken und die Nachhaltigkeit zu erhöhen“, so Regionalleiter Bernhard Klikovits.

Hausbau nicht mehr finanzierbar
Dennoch gibt es Probleme: Bauträger hätten meist große Schwierigkeiten, das Erbaute zu verkaufen, sagt Daniela Weiss von Re/MAX. Teilweise würden diese Grundstücke wieder unbebaut abstoßen. „Auch beim privaten Hausbau stagnieren die Grundstückskäufe, da für viele Grundstückserwerb plus Hausbau nicht mehr finanzierbar sind. Daher boomen Umbau und Sanierung von Altbeständen“ , so Weiss. Im Landessüden gibt es zudem mehr Nachfrage nach Bungalows, Streckhöfen und Vierkantern mit ruhiger Lage.

Porträt von Burgenland-Krone
Burgenland-Krone
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