Cyberkriminalität

Neue Fake-SMS-Welle! Phishing-Betrug nimmt zu

Burgenland
08.01.2026 13:48

Trickbetrüger, die im Internet ihr Unwesen treiben, werden immer dreister. Die Österreichische Gesundheitskasse und das Finanzministerium warnen aktuell vor einer steigenden Zahl von gefälschten SMS- und WhatsApp-Nachrichten.

Schon seit Tagen erhält Frau Mayer aus dem Burgenland SMS-Nachrichten von unbekannten Absendern – und das, zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten. Einmal wurde sie darin aufgefordert, ihre „Daten bei der Österreichischen Gesundheitskasse umgehend zu aktualisieren“. Dann wurde sie informiert, dass ihr Kosten rückerstattet werden und sie „jetzt die Auszahlung anfordern“ könne. Außerdem erhielt sie eine SMS, dass ihre „Registrierung für die FinanzOnline ID abläuft“ und erneuert werden müsse.

Ziel der Betrüger ist es, Passwörter, Kreditkartendaten und Kontoinformationen potenzieller ...
Ziel der Betrüger ist es, Passwörter, Kreditkartendaten und Kontoinformationen potenzieller „Opfer“ zu eruieren.(Bild: zVg)

Methoden werden immer professioneller
Frau Mayer reagierte stutzig und klickte auf keinen der beigefügten Links. Doch immer mehr Burgenländer gehen Cyberkriminellen, die offizielle Schreiben imitieren und so die Empfänger auf betrügerische Internetseiten locken, auf den Leim, wenn von anstehenden Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen, offenen Forderungen, drohenden Pfändungen, verdächtigen Anmeldeversuche und notwendigen Aktualisierungen die Rede ist. Wer hier nicht wachsam ist, hat das Nachsehen. Die Schadensummen sind oft enorm.

Die Kriminellen versuchen auch über Telefonanrufe, Mails und Social Media an persönliche Daten ...
Die Kriminellen versuchen auch über Telefonanrufe, Mails und Social Media an persönliche Daten heranzukommen.(Bild: zVg)

„Folgen Sie in keinem Fall den enthaltenen Anweisungen. Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien. Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt. Und löschen Sie solche Nachrichten sofort!“, warnen Finanzministerium und ÖGK nun laufend vor einer neuen „Smishing“-Welle.

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