Millionen erbeutet

Tresor-Coup: Fahndungsfotos veröffentlicht

Ausland
03.01.2026 23:05
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem spektakulären Bankeinbruch in Gelsenkirchen hat die Polizei jetzt Fotos der maskierten Tatverdächtigen veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Aufnahmen aus Überwachungskameras, die in einem angrenzenden Parkhaus entstanden sind (siehe Video oben).

Zu sehen sind mehrere Personen, die schwarze Sturmhauben tragen. Eine Person trägt rote Handschuhe, eine andere grüne. Zudem wurden auch Bilder eines schwarzen Autos sowie eines weißen Kleintransporters veröffentlicht. Die Ermittlerinnen und Ermittler gehen davon aus, dass diese als Fluchtautos genutzt worden sein könnten. Einiges gibt ihnen aber noch Rätsel auf: So zeigen die Bilder beispielsweise, dass die Täter für ihren Flucht-Audi ordnungsgemäß ein Parkticket bezahlt haben und damit durch die Schranke gefahren sind. Beim Mercedes-Transporter drückten sie die Schranke hingegen einfach hoch, ohne zu zahlen.

Unklar ist außerdem, weshalb die Einbrecher mit einem gefälschten Kennzeichen aus Hannover unterwegs waren, da ein solches Nummernschild stärker auffällt als eines aus der Region. Die Beutetour zog sich möglicherweise über Tage hin: Zeuginnen und Zeugen beobachteten bereits in der Nacht auf Sonntag mehrere Männer mit großen Taschen im Stiegenhaus des Parkhauses.

Die Täter trugen schwarze Sturmhauben.
Die Täter trugen schwarze Sturmhauben.(Bild: AFP/HANDOUT)
Dieses schwarze Auto ist auf den Aufnahmen der Überwachungskameras zu sehen.
Dieses schwarze Auto ist auf den Aufnahmen der Überwachungskameras zu sehen.(Bild: AFP/HANDOUT)
So sieht der weiße Transporter aus.
So sieht der weiße Transporter aus.(Bild: AFP/HANDOUT)

Schwarzgeld in Schließfächern?
Wie berichtet, entdeckten Einsatzkräfte den Einbruch erst am Montag, nachdem die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen hatte. Die Täter drangen über ein Parkhaus in einen Archivraum ein, von dem aus sie ein großes Loch in den Tresorraum bohrten. Dort brachen sie fast alle 3250 Schließfächer der Sparkasse auf. „Wir gehen von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag aus“, sagte ein Sprecher der Polizei. Laut einem Bericht der „Bild“ hatten 2700 Bankkundinnen und Bankkunden dort ihre Wertsachen verschlossen. Oft soll es um Summen zwischen 50.000 und 100.000 Euro gehen.

Insiderinnen und Insider sagten der Zeitung, dass darunter auch Schwarzgeld und Gold seien. „Wir wissen nicht, was in den Schließfächern drin ist“, hieß es seitens der Bankfiliale in Nordrhein-Westfalen. „Wir arbeiten daran, dass wir so schnell wie möglich wieder öffnen können.“ Eine Festnahme steht laut der Polizei derzeit nicht an.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt