Politisch war 2025 für Kärnten durchaus turbulent geprägt. Doch eine Verschnaufpause dürfte für die heimische Politik auch 2026 nicht bringen. Es werden auch im kommenden Jahr für Kärnten wegweisende Entscheidungen getroffen.
Dem politikinteressierten Kärntner, der politikinteressierten Kärntnerin war im vergangenen Jahr nie langweilig. Von der Volksbefragung zu Windrädern auf unseren Bergen über das Chaos in der Landeshauptstadt, den Rückzug von SP-Parteichef Peter Kaiser und den Wechsel an der Spitze des Landtages war einiges dabei, was uns bewegte und wahrscheinlich auch nachhaltig verändern dürfte.
Kaiser sagt Adieu
Noch mehr Veränderung wird aber das kommende Jahr bringen. Besonders an der Landesspitze. Denn für Landeshauptmann Peter Kaiser wird es Zeit, Adieu zu sagen. Auch wenn sich der scheidende Landeschef noch nicht in die Karten blicken lässt, wann genau er das Zepter übergibt.
„In Bälde“, betont das rote Urgestein fast schon gebetsmühlenartig. Doch dieses „in Bälde“ dürfte rascher kommen als gedacht. Denn noch in der ersten Jahreshälfte darf damit gerechnet werden, dass Kaiser sein Amt an seinen jetzigen Parteichef Daniel Fellner übergeben wird.


Ob Fellner für die großen Fußstapfen geeignet ist, wird sich erst zeigen. Verschnaufpause und Welpenschutz wird es jedenfalls keinen geben. Immerhin stehen 2027 schon wieder Gemeinderatswahlen vor der Tür – und der Wahlkampf dürfte nicht lange auf sich warten lassen.
Ärger dürfte nicht ausbleiben
Nicht allzu lange dürfte es auch in Klagenfurt dauern, bis die nächste Causa auftaucht. Fraglich ist nur, ob sich alle Stadtpolitiker über das kommende Jahr retten werden können oder ob jemand über seine eigenen Fehlentscheidungen stoplern wird.
Einer, der kommendes Jahr alles in die Waagschale werfen muss, ist Landesrat Sebastian Schuschnig. Der VP-Politiker will ja, wie berichtet, seine Tourismusreform ausrollen. Noch gibt es aber Widerstand.
Welche Entscheidungen Kärntens Politiker auch immer im kommenden Jahr treffen werden und welche Skandale und Skandälchen sich auftun, die „Krone“ wird Sie auch 2026 durchs Polit-Jahr bringen.
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