In der Pflege-Krise ist weiter die Anspannung groß: Weil der Pflegebonus erst Mitte des kommenden Jahres wegfallen soll, kehrten Gewerkschaften und Landesregierung zuletzt an den Verhandlungstisch zurück. Man will Emotionen herausnehmen. Die Gewerkschaften beratschlagten am Freitag über weitere Schritte.
Die Sparpläne der Landesregierung in der Pflege sorgen weiter für Frust: Der Pflege-Bonus soll zwar erst Mitte 2026 wegfallen. „Die Betroffenen haben aber schon ab Jänner einen Reallohnverlust zu verkraften“, so AK-Präsident Peter Eder. Eine Gehaltserhöhung ab Juli 2026 und der Pflege-Bonus dürften nicht vermischt werden, so die Kritik.
Am Freitag beratschlagten der AK-Präsident und Vertreter aus Gewerkschaft sowie Betriebsräten verschiedener Einrichtungen von Landeskliniken bis zu privaten Trägern über weitere Schritte. Sauer stoßt es Peter Eder auf, dass zwar ein neuer Stil in den Gesprächen vereinbart wurde, kurz darauf aber schon wieder neue Sparziele beim Gesundheitspersonal im Raum staden.
Angestrebt wird, dass der Pflege-Bonus auf Bundesebene abgesichert wird. Details dazu müssen kommende Woche juristisch abgeklärt werden. Aufrecht bleibt weiter, dass eine Betriebsvereinbarung über lange Dienste in den Landeskliniken ausläuft.
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