Das Rennwochenende in Hippach ging am Sonntag mit einem Heimsieg des Tirolers Asaja Sturm zu Ende. Die beiden Ländle-Starter Moritz Zudrell und Jakob Greber schaffte es auf die Ränge zehn und 15. Während „Zudi“ unter seinen eigenen Erwartungen blieb, zeigte Slalomspezialist Greber mit der zweiten Laufzeit im Finale, dass bei ihm auch im „Riesen“ was weitergeht.
„Das war nur zum Abhaken und Vergessen“, war Moritz Zudrell am Samstag mit seinem siebten Rang im FIS NJR-Riesentorlauf in Hippach – 0,78 Sekunden hinter Sieger Attila Banyai (Ung) – nicht zufrieden. Dementsprechend machte den 20-jährigen Silbertaler auch sein zehnter Rang, den er im Zillertal am Sonntag im FIS-RTL erreichte – 1,4 Sekunden hinter Sieger Asaja Sturm – nicht wirklich happy. „Es war ein bisschen besser, aber naja“, so ein enttäuschter „Zudi“, der am Freitag in die USA fliegt, wo er in Beaver Creek vier NORAM-Rennen bestreiten wird.
Von Platz 30 auf Rang 15
Ganz anders die Stimmungslage bei Jakob Greber: Der Slalom-Spezialist, der nach den Rängen drei und zwei bei der Skandinavien-Tournee aktuell die Europacup-Gesamtwertung anführt, war mit seinem gestrigen 15. Rang in Hippach durchaus zufrieden. „Im ersten Lauf bin ich ein bisschen zu verhalten gefahren, hatte dann aber das Glück, dass ich auf 30 zu landen“, resümierte der 22-Jährige. „Im Finale hatte ich dann eine Top-Piste und wenn wir so eng beieinander liegen, kann es dann schon mal sein, dass man einen ordentlichen Satz nach vorne macht.“ Das gelang dem Head-Piloten mit der zweitbesten Zeit eindrucksvoll.
Fokus auf die „Speck-Tour“
„Es ist mir wichtig, dass auch im Riesentorlauf was weitergeht“, gesteht der Mellauer. „Und wenn es so läuft, macht das natürlich auch Spaß.“ Im Europacup bleibt der Fokus vorerst aber einmal auf dem Slalom und der Jagd nach einem Weltcup-Fixticket, dass er sich mit einem Top-3-Platz in der Disziplinenwertung sichern könnte. Da warten die nächsten Entscheidungen im Rahmen der Südtiroler „Speck-Tour“ am 19. und 20. Dezember in Obereggen und im Fassatal. Davor wartet aber noch Training in Gurgl und auf der steirischen Reiteralm.

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