Der Öffi-Fahrplan für das neue Jahr tritt ab 14. Dezember in Kraft und bringt einige Änderungen mit sich. Außerdem ist der Busfahrermangel Geschichte, und schon bald soll ein Pilotversuch die ersten selbstfahrenden Busse durch Oberösterreich kurven lassen.
Am 14. Dezember sollten Öffi-Nutzer gut aufpassen. An diesem Tag tritt der neue Fahrplan in Kraft. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen bringt dieser etwa Pendlern aus dem Raum Steyr großen Grund zur Freude: Eine neue Verbindung von Garsten nach Linz verbindet die Städte in nur 34 Minuten Fahrzeit, wie sich ÖBB-Regionalmanagerin Eva Hackl freut.
Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen konnten wir ein ausgewogenes und qualitatives Angebot erstellen.

Verkehrs-LR Günther Steinkellner (FPÖ)
Bild: Land OÖ / Daniel Kauder
Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner präsentiert weitere Verbesserungen: Im Raum Vöcklabruck/Schwanenstadt/Attnang-Puchheim werden die Regionalbuslinien verstärkt, im Inneren Salzkammergut werden die Betriebszeiten ausgeweitet, um Pendler und Touristen besser zu bedienen.
Der Busfahrermangel ist vollumfänglich behoben. Das ausgeweitete Fahrplanangebot können wir ohne Probleme umsetzen.
Klaus Wimmer, Geschäftsführer Schiene OÖ
In Traun verkehrt künftig der „Spetzi“-Spätbus auf vier Linien und die Abfahrt der Linzer Lokalbahn nach Eferding wird so angepasst, dass ein Umstieg aus dem Railjet X aus Wien möglich wird. Auch in anderen Regionen wurden öffentliche Verbindungen ausgebaut, wie Klaus Wimmer, Geschäftsführer der Schiene OÖ, erklärt.
Der neue Fahrplan trägt dem enormen Bauboom klar Rechnung. Die Eröffnung des Koralmtunnels ist auch für OÖ ein Grund zur Freude.

Eva Hackl, Regionalmanagerin ÖBB
Bild: ÖBB/ Kurt Prinz
Bundeslandübergreifende Verbindungen – im Zweistundentakt nach Graz – erlaubt der neue Koralmtunnel, die Westbahn fährt nun täglich alle 30 Minuten. Die Sanierung eines deutschen Abschnitts soll sich im Sommer in OÖ bemerkbar machen, der Ausbau der Weststrecke hingegen nicht.
Um 7 Mio. jährliche Fahrplan-Kilometer oder 15,8% wurde das OÖ-Öffinetz seit 2019 erweitert – 5,3 Mio. entfallen auf Busstrecken 1,8 Mio. auf Bahnverbindungen. Alleine heuer kamen 180.000 Fahrplankilometer bei Regional- und Stadtbussen sowie 30.000 bei Regional- und Lokalbahnen dazu. Fahrplanänderungen und wichtige Infos findet man auf der Homepage des Oberösterreichischen Verkehrsverbunds und in der OÖVV-Routenplaner-App.
Ein weiteres Problem wurde gelöst: Den viel beklagten Busfahrermangel gibt es nicht mehr, alle Linien sind mit ausreichend Personal besetzt. Außerdem soll die Zukunft im öffentlichen Nahverkehr bald Eintritt halten: Schon 2026 soll in Oberösterreich ein Pilotversuch mit selbstfahrenden Bussen unternommen werden, wo ein Operator mehrere Fahrzeuge überwacht.
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