„Du solltest niemals Kunst verkaufen, die du liebst.“ Barbra Streisand trauert um ein Gemälde des österreichischen Malers Gustav Klimt, das sie vor fast drei Jahrzehnten verkauft hatte.
Die Nostalgie der Diva hat einen guten Grund: Denn gerade hat ein anderes Ölgemälde von Klimt, das „Bildnis der Elisabeth Lederer“, bei einer Auktion mit 236 Millionen Dollar alle Rekorde gebrochen.
Die 83-Jährige schrieb auf Instagram, dass ihre langjährige Assistentin für sie einst einen Bildband zusammengestellt habe, der „Kunstwerke, die ich geliebt und verkauft habe“ enthielt.
Die Sängerin wurde beim Durchblättern dieses Kataloges daran erinnert, dass sie einst ein Gustav-Klimt-Gemälde in ihrer Villa hängen hatte: „Ich habe das Gemälde von Ria Munk am Totenbett 1969 für 17 000 Dollar erworben, was zu der damaligen Zeit eine Menge Geld war.“
Streisand postete als Beleg dafür ein Schwarzweiß-Foto (siehe Beitrag oben), das sie in jungen Jahren auf einer Couch sitzend zeigt - neben ihr das Ria-Munk-Bild. Dieses zeigt eine junge Frau in einem mit weißen und roten Nelken geschmückten Sarg liegend, ihr Kopf auf ein Kissen gebettet.
Die Geschichte dahinter: Maria „Ria“ Munk stammte aus einem reichen Wiener Elternhaus. Sie beging 1911 Suizid, nachdem der Schriftsteller Hanns Heinz Ewers die Verlobung gelöst hatte. Munks Eltern engagierten Klimt, um postum ein Gemälde ihrer Tochter als Erinnerung anzufertigen.
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