Mit „Frankenstein“ liefert Oscarpreisträger Guillermo del Toro das nächste Meisterwerk mit seiner ganz persönlichen Handschrift. Nicht nur optisch, sondern auch schauspielerisch hat der Film dank Oscar Isaac, Jacob Elordi, Christoph Waltz und Co. einiges zu bieten.
Nachdem seine Mutter viel zu früh verstirbt, ist Victor Frankenstein (Oscar Isaac) fest entschlossen, im Erwachsenenalter dem Tod ein Schnippchen zu schlagen und Leben zu kreieren. Dafür ist ihm jedes (moralisch) fragwürdige Mittel recht. Zwar verliert er dadurch seinen Uni-Posten, doch findet mit Henrich Harlander (Christoph Waltz) einen potenten Geldgeber.
Also sammelt er fleißig Körperteile von hingerichteten Verbrechern und gefallenen Soldaten, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Und just in dem Moment, als er glaubt, gescheitert zu sein, erwacht sein Geschöpf (Jacob Elordi) zum Leben. Am Ende aber nicht ganz zufrieden mit seiner Kreation, versucht Frankenstein, sie wieder „rückgängig“ zu machen – mit blutigen Folgen.
Mit viel Liebe zum Detail
Mary Shelleys oft adaptiertes literarisches Meisterwerk hat mit Guillermo del Toro einen würdigen, zeitgemäßen Interpreten gefunden. Es ist ein Stoff, für den der oscarprämierte Regisseur gemacht wurde. Visuell hat del Toro einmal mehr ein echtes Kunstwerk geschaffen – opulent, aber gleichzeitig mit viel Liebe zum Detail.
Ähnlich verhält es sich mit dem Inhalt des zweieinhalbstündigen Streifens: Er wirkt zwar pompös, ist am Ende aber ein sehr intimes Vater-Sohn-Drama, in dem nicht nur Isaac, sondern allen voran Elordi trotz Dutzender Prothesen – nein, Gott sei Dank keine Halsschrauben – brilliert.
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