Zweieinhalb Jahre nach dem Unwetter in Klagenfurt, bei dem die Treimischer Teiche in Viktring beinahe übergelaufen wären, wird endlich mit dem Hochwasserschutz begonnen.
Seit Oktober wird gebaut, am Montag schaute Referentin Sandra Wassermann (FP) mit SP-Landesrat Daniel Fellner vorbei. „Land und Bund zahlen bei der Drittellösung mit“, sagt Wassermann. Die Gesamtausgaben liegen bei 1,1 Millionen Euro. „Die Dammkrone wird massiv verstärkt und höher gelegt. Ein Verlassenschaftsverfahren mit Grundstückseigentümern bei den Treimischer Teichen hat den Baubeginn so lange hinausgezögert.“
Zwei neue Becken werden nun errichtet. „Viktring und Waidmannsdorf werden damit bei Unwettern zu 100 Prozent geschützt sein. Sie sind die Absicherung für ein 5.000-jährliches Hochwasser“, so Wassermann. Sollte der Treimischer Teich brechen, wird das überlaufende Wasser in den neuen Becken aufgehalten. „Die Menschen hatten Angst, die sollte jetzt verschwunden sein. Der neue Teich ist hochwassersicher“, ergänzt Fellner.
Sieben kleinere Teiche und Seen
Auch am Viktringer Bach wird gearbeitet, es liegen Pläne vor, welche Straßen und Brücken bei einem zukünftigen Unwetter zuerst zu schließen sind. Das gesamte Keutschacher Becken ist betroffen. Wassermann: „Der Abfluss des Rauschele- und Keutschacher Sees muss künftig so geregelt sein, dass die Treimischer Teiche nichts davon abbekommen. Sieben kleinere Teiche und Seen sind davon betroffen.“
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