Hacker haben im Sommer unerlaubten Zugriff auf ein Fahrerportal des Internationalen Automobilverbandes (FIA) und so auch auf Daten von Formel-1-Piloten gehabt. Das bestätigte ein Verbandssprecher am Rande des Großen Preises von Mexiko. Zuvor hatten die Hacker in sozialen Netzwerken selbst darüber berichtet. Sie gaben auch an, keine bösen Absichten gehabt zu haben. Alle drei sollen Formel-1-Fans sein. Mit dem Hack wollten sie angeblich auf Sicherheitslücken aufmerksam machen.
„Die FIA wurde im Sommer auf einen Cybervorfall im Zusammenhang mit der Webseite zur Fahrerklassifizierung aufmerksam. Unverzüglich wurden Maßnahmen ergriffen, um die Daten der Fahrer zu sichern“, hieß es dazu vom Dachverband. Die Hacker hatten den Angaben zufolge bemerkt, dass Max Verstappens Reisepassdaten prinzipiell abrufbar gewesen wären. Sie hätten ihre Tests an dieser Stelle aber beendet und keine sensiblen Daten eingesehen oder gespeichert, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten.
Die Hacker informierten die FIA unmittelbar nach dem Entdecken der Schwachstelle Anfang Juni darüber. Der Verband nahm die Seite umgehend vom Netz und arbeitete dann mit den Hackern daran, das Portal vor ähnlichen Angriffen in der Zukunft zu schützen.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.