Rehhagel hatte 2001 die blauweiße Nationalmannschaft übernommen und sie vor einem Jahr in Portugal sensationell zum EM-Titel geführt und sich selbst zum "Rehakles" gemacht. Doch so sensationell der Aufstieg gewesen war, so schnell verblasste der Glanz und stellte sich immer öfter Kritik ein. Zuletzt haben die Griechen unter dem 66- Jährigen die WM-Endrunde als Gruppen-Vierter hinter der Ukraine, der Türkei und Dänemark klar verpasst.
Neuaufbau nötig
Bereits vergangene Woche hatte es die ersten Anzeichen für ein Bleiben Rehhagels in Griechenland gegeben. Mit der Nominierung von drei neuen Spielern in den Kader für das freundschaftliche Länderspiel am Mittwoch in Athen gegen Ungarn (Teamchef Lothar Matthäus) hatte der 67-Jährige (richtig) unterstrichen, dass er den nötigen Neuaufbau in die Wege leiten will.
800.000 Euro Jahresgage
"Mit der Erneuerung seines Kaders zeigt Rehhagel, dass er zu bleiben plant", hatte die Zeitung "Kathimerini" spekuliert. Dem Ansehen des Deutschen unter den hellenischen Fans hat das Scheitern in der WM-Qualifikation nicht geschadet. "Rehakles", der eine Jahres-Gage von 800.000 Euro erhalten soll, hatte am 9. August 2001 sein hellenisches Amt angetreten und ist bis jetzt während 52 Länderspielen auf der APO-Bank gesessen. Rehhagels Bilanz ist mit 27 Siegen und 13 Remis positiv.








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