Der Osterreiseverkehr ist angerollt – aber nicht überall kommt man auch zügig voran. Wo es für Autofahrer „bitte warten“ heißt, und wo man besser ausweichen sollte:
Eine gehörige Portion Sitzfleisch und Gelassenheit benötigte man am Morgen am Brenner. „In den frühen Morgenstunden verlor man auf der Brennerstrecke etwa eine Stunde in Richtung Süden“, meldeten die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen am Samstagvormittag. „Es kommt zwar über die Fernpassstrecke noch einiges nach, hier hat sich die Lage gebessert. Das Verkehrsgeschehen hat sich in Richtung Osten verschoben.“
Auch Unfälle verschärften Lage
Konstant blieben die Staus seit der Früh vor der Tunnelbaustelle auf der Tauernautobahn (A10). Hier verloren Autofahrer etwa eine halbe Stunde. Im Laufe des Vormittags wurde der Verkehr auf der Achse Suben (A8) – A1 – A21 – S1 - Nickelsdorf (A4) immer stärker. Allerdings trugen auch zwei Unfälle zu Stau und Wartezeiten bei: Sowohl auf der Innkreis Autobahn (A8) bei Ried, als auch auf der Westautobahn (A1) zwischen St. Valentin und Oed reichten die Kolonnen nach Karambolagen und Fahrstreifensperren zehn Kilometer zurück.
An den Grenzübergängen in Niederösterreich und dem Burgenland zu Ungarn und der Slowakei kam es aufgrund der Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) ebenfalls zu kleineren Verzögerungen. Autofahrer hätten „vermehrt mit Wartezeit“ zu rechnen gehabt, hieß es vom ÖAMTC.
Mit langen Staus vor den Grenzstellen zur Slowakei und Ungarn wegen der Grenzkontrollen rechnet der ÖAMTC erst bei der Rückreise am Ostersonntag und Ostermontag.
Achtung im Raum Linz am Sonntag
Einen Hinweis gab es seitens des Verkehrsklubs noch für den Sonntag für den Raum Linz: So sollte die Innenstadt wegen des Linz Marathons gemieden werden. Die Mühlkreis Autobahn (A7) ist zwischen Prinz-Eugen-Straße und Dornach von 4 bis 12 Uhr gesperrt. Auch innerstädtisch werden viele Straßenzüge nicht befahrbar sein. Großräumige Ausweichmöglichkeiten sind gegeben.
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