Neue Talenteschmiede

Meister Sturm kooperiert mit Burgenlands Akademie

Nach dem Aus des SV Mattersburg hing die zum Bundesligaklub gehörende Fußball-Akademie in der Luft, nun gibt es eine Lösung: Meister und Cupsieger Sturm Graz ist der neue Partner der Akademie Burgenland, wie Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil gemeinsam mit Klub-Präsident Christian Jauk präsentierte.

Das Gerücht über eine Kooperation war schon länger im Umlauf – kein Wunder: Nach der Einstellung des Spielbetriebs des SV Mattersburg und der Übernahme der Anteile an der Fußballakademie Burgenland GmbH durch das Land gab es schon 2021 erste Kontakte mit Vereinen und Investoren. Eines der zentralen Anliegen war, einen strategischen Partner in Form eines Topklubs zu finden.

Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil
Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil(Bild: APA/HANS KLAUS TECHT)

Mit Sturm Graz wurde seit 2023 gesprochen, nun wurde der Meister tatsächlich ins Boot geholt: „Die künftige Zusammenarbeit mit einem der traditionsreichsten, populärsten und erfolgreichsten heimischen Fußballklubs ist ein absoluter Volltreffer für den burgenländischen Fußball“, freut sich Doskozil, „wir haben nach dem Aus des SV Mattersburg immer betont, dass wir für einen Fortbestand der Fußballakademie Burgenland sind und seitens des Landes diesbezügliche Maßnahmen gesetzt.“ 

Der Sinn dahinter ist offensichtlich: Junge burgenländische Talente sollen wieder eine deutliche bessere Perspektive haben und nach der Ausbildung in Mattersburg eine Karriere als Profi in der Bundesliga starten können. „Mit der strategischen Partnerschaft des SV AKA Burgenland und Sturm Graz erfährt die Fußballakademie in Mattersburg eine deutliche Aufwertung“, ist Doskozil überzeugt, „unsere fußballerischen jugendlichen Aushängeschilder rücken damit stärker ins Rampenlicht und haben in Hinkunft mehr Chancen, ihren Traum als Profifußballer zu verwirklichen.“

Für Christian Jauk ist die Kooperation, die zumindest bis Mitte 2028 vereinbart wurde, eine Win-win-Situation: „Die Akademie Burgenland gehört infrastrukturell und organisatorisch zu den Besten des Landes“, lobt der Sturm-Präsident, „wir werden zusätzlich unser Know-how einbringen und bekommen dafür Zugriff auf die größten Talente des Burgendlands – in enger Abstimmung mit den jungen Spielern und ihrem Umfeld.“

Auch BFV-Präsident Johannes Wutzlhofer ist über die neue Partnerschaft hocherfreut: „Der BFV und die Akademie Burgenland haben in den letzten Monaten einen Synergieprozess gestartet, der sich insbesondere durch eine einheitliche sportliche Leitung abbildet. Dieser gemeinsame Weg soll nun mit einem starken Partner weiterverfolgt werden.“

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