Der ÖSV stemmt sich weiterhin gegen die Pläne der FIS, dass die Normalschanzen aus dem Weltcup-Kalender fliegen sollen. Nun denkt man auch an eine Tournee für Damen und Herren mit Villacher Beteiligung. . .
Zuletzt gastierte der Skisprung-Weltcup der Herren vor 18 Jahren in der Villacher Alpenarena. Nun darf man sich leise Hoffnungen auf eine Rückkehr der Adler machen. . .
ÖSV will Normalschanzen im Kalender halten
Denn der ÖSV stemmt sich weiterhin gegen die Pläne der FIS, dass ab der Saison 2026/27 die Normalschanzen aus dem Weltcupkalender der Damen und der Herren fliegen sollen. „Wir machen uns viele Gedanken, diskutieren in alle Richtungen, damit wir die Normalschanzen beibehalten“, erklärt ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher und führt weiter aus: „Ich habe bereits vor Jahren eine eigene Kugel für die kleineren Sprungbakken vorgeschlagen!“
Weiters denkt man an eine Kleinschanzentournee für Damen und Herren mit den Stationen Villach, Hinzenbach (OÖ), Ljubno und Planica (Slo). „Wir müssen Planica noch ins Boot holen. Ich gehe davon aus, dass diese Tournee dem FIS-Komitee vorgeschlagen wird“, so Kärntens Landesskipräsident Dieter Mörtl.
„Niemand braucht Springen in China!“
Was Österreich und Slowenien dabei in die Karten spielen könnte, ist das norwegische Anzugfiasko bei der WM in Trondheim. „Das hat die Positionen der beiden Länder weiter gestärkt. Die FIS muss sich jene Nationen zu Herzen nehmen, bei denen der nordische Sport einen hohen Stellenwert hat. Niemand braucht Springen in China, wo man zehn Zuschauer hat“, meint Mörtl und betont: „Die Shareholder wollen Garantien. Es wurde viel investiert!“ Eine Umsetzung wäre theoretisch erstmals 2027/28 möglich. . .
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