Nach zwei Jahren Pause macht die Hallen-Trail-WM am Samstag in Wr. Neustadt mit all ihren Stars wie dem Station. Dem Lokalmatador Marco Mempör spielt eine Regelverschärfung in die Karten: Für den jungen WM-Profi tickt die Uhr.
Höhenangst? Kein Thema, wenn man mehrere Meter über dem Boden mit einem Motorrad auf einem Baumstamm balanciert. Oder einer Betonröhre. Oder einem Bagger. So sind sie, die weltbesten Trial-Biker. Zum Höhen-Rausch gesellt sich nun noch „Höhlenrausch“ – in Wr. Neustadt haben sie ein Dach über dem Kopf, nach zwei Jahren macht die Hallen-WM am Samstag (ab 18.30 Uhr) in der Arena Nova Station. Die Uhr tickt dort für einen jungen Lokalmatador: Marco Mempör.
Der Niederösterreicher mischt in der WM mit, war in Japan schon Siebenter. Nun misst er sich auch unter dem Hallendach mit Stars wie Toni Bou. Der Spanier ist seit 2007 (!) durchgehend Weltmeister – outdoor wie indoor. „Da kann ich mir viel abschauen, die Präzision beim Fahren, die Ruhe und mentale Stärke“, weiß Marco, „Toni bringt man nicht so leicht aus der Ruhe.“
Vielleicht schafft das ja eine neue Regel: Für die Sektionen bleibt nun weniger Zeit. „Das vergrößert meine Chancen“, ist Marco überzeugt, „du brauchst eine gute Kondition, um in den sechs Minuten der ersten Runde eine Top-Leistung zu bringen. Ich bin gut vorbereitet.“ Die Uhr tickt im wahrsten Wortsinn für ihn: Mit erst 21 Jahren steht er voll im Saft – Bou ist bereits 38.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.