Ganze acht Mal hatte er heuer im Skisprung-Weltcup gewonnen, zudem die traditionsreiche Vierschanzentournee für sich entschieden, allein der Normalschanzen-Bewerb bei der Nordischen WM 2025 ist völlig danebengegangen – von daher ist es kein Zufall, dass sich Daniel Tschofenig nach der herben Enttäuschung als „brennheiß“ geoutet hat!
Ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt abzustürzen, „das tut echt weh. Einen Grant habe ich schon, natürlich ist man angefressen!“, so der 22-Jährige mit sarkastischem Lächeln im Gesicht. „Geil war’s nicht! Aber was soll ich tun? Weinen brauch‘ ich jetzt auch nicht!“
Nach dem ersten Durchgang sei er „brennheiß“ gewesen, so Tschofenig. Zu den Jury-Entscheidungen befragt, enthielt er sich nach einer vielsagenden langen Nachdenkpause.
„Das waren keine Familien-freundlichen Ausdrücke!“
Eine Analyse seiner Sprünge wolle er erst nach einer Abkühlphase beginnen. Was er sich bei seinem wutentbrannten Abgang aus dem Zielbereich gedacht habe? „Das waren keine Familien-freundlichen Ausdrücke, das sage ich lieber nicht!“
Immerhin schloss er mit einem positiven Blick in die Zukunft ab. „Die WM dauert ja zum Glück noch länger, hoffentlich geht es in den anderen Bewerben noch besser aus“, sagte der verärgerte Vierschanzentournee-Sieger.
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