Über den Fehlstart gegen St. Pölten zerbricht man sich bei der Lustenauer Austria immer noch den Kopf. Kapitän Pius Grabher spricht klare Worte und hofft, dass sein Team spätestens im Sommer wieder top ist.
Die Ernüchterung nach dem 0:1 gegen St. Pölten war auch bei Pius Grabher groß. „Wir haben uns gegen ihren Schwung und Power schwergetan. Dabei hatten wir alle ein gutes Gefühl und wurden brutal auf den Boden der Tatsachen geholt.“
Im Hinspiel war dies noch anders, war die Austria überlegen. Dass sich die Kräfteverhältnisse gedreht haben, wurmt das Lustenauer Urgestein. „Es muss unser Maßstab sein, zu den vier Top-Teams der Liga zu zählen. Das ist wahrscheinlich ein Prozess, der Monate dauert. So schnell lässt sich der Hebel nicht umlegen. Bis Sommer müssen wir aber dorthin.“
Kontinuierlich punkten
In den nächsten Wochen heißt vor allem kontinuierlich zu punkten, um sich ins sichere Mittelfeld vorzutasten. Jeder muss sich dabei an der Nase nehmen und seinen Part erfüllen. „Wir müssen mutig und robust auftreten und unsere PS auf den Platz bringen, die im Kader stecken.“ Dass Spieler wie Cisse, Gorzel oder Delaye wieder in die Mannschaft zurückkehren, sieht Grabher positiv. „Das tut uns sicher gut.“
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