In Hinzenbach

Skispringerinnen verpatzen WM-Generalprobe

Wintersport
23.02.2025 20:42
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs Skispringerinnen haben im zweiten Weltcupbewerb in Hinzenbach das Podest knapp verpasst. Lisa Eder, Jacqueline Seifriedsberger und Eva Pinkelnig belegten am Sonntag im letzten Springen vor der WM der Nordischen in Trondheim die Plätze vier bis sechs. 

Der Sieg ging wieder an die Slowenin Nika Prevc. Die 19-Jährige gewann zum sechsten Mal in Folge im Weltcup und baute ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Prevc lag auf der Normalschanze nach zwei Durchgängen 2,5 Punkte vor der Deutschen Selina Freitag, Dritte wurde die Kanadierin Abigail Strate. Die als Vierte in die Entscheidung gegangene Eder hatte am Ende 2,6 Punkte Rückstand auf einen Podestplatz, Seifriedsberger lag 0,2 Zähler hinter ihrer Teamkollegin. Die Dritte des Vortages hatte ihren ersten Sprung verpatzt und lag zwischenzeitlich auf Rang sieben.

(Bild: GEPA)

„Es waren nicht die Sprünge, die ich zeigen wollte. Trotzdem, mit Platz vier muss man zufrieden sein. Es ist Luft nach oben da“, sagte Eder. Die Tirolerin sah in allen Bereichen noch Potenzial für Verbesserungen. Seifriedsberger freute sich über die Steigerung im zweiten Durchgang und sprach von einem „versöhnlichen“ Ende. „Die Platzierung passt zum Abschluss, so gehe ich nicht als Gejagte in die WM.“

„WM hat eigene Gesetze“
Pinkelnig meinte im ORF über die Vorstellung von Seriensiegerin Prevc: „Sie macht das unglaublich cool. Aber man weiß, eine WM hat eigene Gesetze. Wir werden alles reinhauen und schauen, was rauskommt.“ Die Titelkämpfe in Norwegen starten am Mittwoch, die Skispringerinnen sind erstmals am Freitag im Einzel von der Normalschanze im Einsatz. Danach folgen das Teamspringen, das Mixed sowie das Einzel von der Großschanze.

(Bild: GEPA)

Mit Julia Mühlbacher auf Rang elf, Chiara Kreuzer auf Platz 22 und Meghann Wadsak als 29. kamen am Sonntag drei weitere Österreicherinnen in die Punkteränge. In der Gesamtwertung ist Seifriedsberger als Vierte (821 Punkte) beste Österreicherin. Prevc (1.533) hat an der Spitze liegend schon fast 500 Zähler Vorsprung auf die Deutsche Katharina Schmid (1.078).

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