Im vergangenen November erstach in Wien eine junge Kindergartenhelferin ihren vierjährigen Sohn. Im Wahn. Infolge ihrer schweren Schizophrenie-Erkrankung – wie mittlerweile fest steht.
Es waren horrible Szenen, die am Morgen des 17. November 2024 in einer 60-Quadratmeter-Wohnung in Wien-Favoriten stattgefunden haben. Selina G. (Name geändert) stand mit einem Küchenmesser vor dem Bettchen ihres Sohnes Amir (Name geändert) und stach damit auf seinen Hals ein.
Murat (Name geändert), der Vater des Kleinen, wachte durch „schreckliche Gurgelgeräusche“, wie er später der Kripo zu Protokoll geben würde, auf. Er riss seine Frau von dem Vierjährigen weg, trug ihn vom Schlaf- ins Wohnzimmer; versuchte, seine blutenden Wunden mit bloßen Händen zu stillen. Vergeblich ...
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