Olympiasieger Espen Bjørnstad wurde nicht für die anstehende Nordische Ski-WM in Trondheim berücksichtigt. Der 31-jährige ist wütend auf den Verband.
„Es tut im ganzen Körper weh, einfach nur schrecklich. Ich fühle eine große Leere“, erklärte der gebürtige Trondheimer gegenüber dem norwegischen Rundfunk. Besonders bitter ist die Nicht-Nominierung für Bjørnstad, da dieser lediglich wenige Kilometer vom Austragungsort wohnt. 2022 holte der Norweger bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille im Teambewerb.
Unfairer Auswahlprozess
Der norwegische Kombinierer attackierte vor allem den Verband und dessen Auswahlprozess. „Ich hätte mir gewünscht, dass die Verantwortlichen uns Athleten mehr Sicherheit gegeben hätten. Leider haben sie es mit dem gesamten Prozess ein wenig vermasselt“, kritisierte Bjørnstad.
Bjørnstad stärker als Konkurrent
Für Sportchef Ivar Stuan zählen aber nicht nur Ergebnisse, sondern eben auch die Konstanz und diese konnte der 31-jährige für den Geschmack von Stuan nicht genügend aufweisen. „Espen liefert immer wieder gute Ergebnisse, hat aber auch schwächere Phasen“, erklärte Stuan. Deswegen entschied sich der Verband, trotz schlechterer Ergebnisse, für Einar Lurås Oftebro, der bei der WM sein Debüt geben wird.
Zwischen den beiden Athleten fließt jedoch kein böses Blut. „Espen und ich sind gute Freunde, wir haben nach der Nominierung darüber gesprochen. Seine Kritik richtet sich wohl eher an den Verband als an mich“, meinte Oftebro.
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