Österreichs Skispringerinnen Jacqueline Seifriedsberger und Eva Pinkelnig haben am Samstag im Weltcup in Zao in Japan im Superteam-Bewerb Rang drei erreicht. Das routinierte ÖSV-Duo schloss mit 643,1 Punkten und damit nur um 0,1 Zähler hinter den zweitplatzierten Norwegerinnen Thea Minyan Björseth/Eirin Maria Kvandal ab. Die Deutschen Selina Freitag/Agnes Reisch siegten nach insgesamt sechs Durchgängen.
Die in Summe auf 93,5, 93 und 95,5 m gekommene Seifriedsberger hatte ihr Team im ersten Durchgang in Front gebracht, Pinkelnig (92, 98, 93,5) rutschte auf Position vier ab. Ab Heat drei waren die Oberösterreicherin und die Vorarlbergerin Dritte, wobei es sich im letzten Durchgang zuspitzte. Reisch brachte die Deutschen mit 99,5 m trotz nicht optimaler Landung voran. 102,5 m genügten Kvandal nicht, da sie nach der Landung stürzte. Knapp reichte es für Rang zwei. Auch im Nationencup liegt Deutschland (2243 Punkte) vor Norwegen (2028) und Österreich (1842) in Front.
Die 36-jährige Pinkelnig hatte sich und ihre 34-jährige Teamkollegin vor dem Bewerb als „Grannies“ (Großmütter) im Kampf gegen die meist deutlich jüngere ausländische Gegnerschaft bezeichnet. „Die Ältesten waren wir definitiv“, bestätigte Seifriedsberger. „Gemeinsam waren wir echt stark, das Podium ist nicht zum Abholen.“ Pinkelnig fand es „super-cool. Der Weg stimmt.“ Am Sonntag (8 Uhr) steht auf der Normalschanze noch eine Einzelkonkurrenz auf dem Programm, im ersten Bewerb am Freitag war Pinkelnig Dritte geworden.
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