Seit Anfang des Jahres werden im Westen des Welser Messegeländes die alte Hallen – darunter auch die Viehversteigerungshalle – abgerissen. Dadurch wird Platz für die neue Halle 22 geschaffen. Sie kostet 34 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist nach einer Bauzeit von nur neun Monaten für Anfang 2026 geplant.
Weiter nach oben zeigt die Umsatzentwicklung der Messe Wels. Nach dem coronabedingten Knick 2020 und 2021 wurde letztes Jahr ein Umsatz von rund 18,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit konnte dieser im Vergleich zu 2022 um knapp neun Prozent gesteigert werden und liegt um 26 Prozent über dem Niveau von 2023.
Halle 21 in 177 Tagen gebaut
Die Aussichten für 2025 sind ebenfalls rosig. In vielerlei Hinsicht. Seit Anfang des Jahres werden im westlichen Teil des Messegeländes die alten Hallen abgerissen, um Platz für die neue Halle 22 zu schaffen. „Mit 34 Millionen ist es die größte Investition in der Geschichte der Messe Wels“, erklärt Präsident Peter Franzmayr.
Die Fertigstellung ist bereits für Anfang Jänner geplant. „Dass eine Umsetzung in so kurzer Zeit möglich ist, hat bereits der Neubau der Halle 21 gezeigt, die nach einer Bauzeit von nur 177 Tagen fertiggestellt war“, betont Messe-Direktor Robert Schneider.
Riesiger Parkplatz auf Trabrennbahn
Geachtet wird beim Neubau in erster Linie auf die Funktionalität. Es kann in drei Sektoren unterteilt werden. Dadurch können gleichzeitig verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Der Vorplatz ist in Richtung Trabrennbahn ausgerichtet, wo rund 700 neue Parkplätze errichtet werden.
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