Kärnten ist im Kufenfieber: Groß und Klein sind auf den unzähligen freigegebenen Flächen unterwegs, um eiszulaufen, Hockey zu spielen oder Eisstock zu schießen. Mildere Luft aus Südwest könnte dieses Vergnügen aber zum Wochenende hin trüben.
Der Weißensee ist dieser Tage wieder Schauplatz der Alternativen Elf-Städtetour. Zahlreiche Eissportler – vom Profi bis zum Hobbyläufer – bewältigen dabei täglich Strecken von 100 und 200 Kilometer auf dem Eis. Bereits seit 35 Jahren werden die internationalen Rennen auf dem Weißensee ausgetragen.
Ostufer ab Samstag frei
Und die klirrend kalten Nächte haben mittlerweile das Eis am Ostufer kräftig wachsen lassen. Die Eisfläche wird am Samstag für die Kufenflitzer freigegeben.
Dass Kärnten ein Eishockeyland ist, das zeigt der Blick auf Aichwaldsee, Rauschelesee, Lendkanal, Längsee, Hörzendorfer See oder den Brennsee – von den Minis bis zu den Großen wird oft auch gemeinsam viele Stunden auf dem Eis der Puck hin- und hergespielt. Mamas und Papas ziehen ihre Kids mit Rodel über die Runden und viele genießen statt des Spazierganges das Gleiten auf dem See. Kein Wunder also, dass in so manchem Geschäft Eislaufschuhe sowie Eishockeyzubehör schon vergriffen ist.
Das Eislaufvergnügen könnte in den kommenden Tagen allerdings getrübt werden. Denn nach und nach setzt sich aus Südwesten mildere Luft in Kärnten durch. Das sorgt für Nebel in den Niederungen und Temperaturen von maximal zehn Grad am Wochenende. „Wir beobachten natürlich den Wetterbericht genau und entscheiden für jeden See individuell, ob es noch zum Eislaufen geht oder nicht“, berichtet Friedrich Morak, EVW-Eismeister am Rauschelesee. Auf der Homepage sowie über einen eigenen WhatsApp-Kanal informiert der EVW aktuell über Sperren und Freigaben der einzelnen Seen.
Bis Mittag hat momentan die Eisfläche beim Radlerstop in St. Veit geöffnet. Die Betriebszeiten finden sich ebenfalls stets aktuell auf der Facebookseite.
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