Das Busangebot in Vorarlberg landet im österreichweiten Bundesländervergleich auf Platz 2 hinter dem Burgenland. Weiter ausgebaut werden sollte das Netz trotzdem.
Ein Blick auf die Fahrpläne der Öffis in den Bundesländern zeigt: In absoluten Zahl hat Niederösterreich das größte Regionalbus-Angebot, im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist das Burgenland vor Vorarlberg und Tirol Spitzenreiter, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in einer aktuellen Untersuchung zeigt.
Außerhalb Wiens gibt es pro Einwohnerin und Einwohner im Schnitt 31 Regionalbus-Angebotskilometer, in Vorarlberg sind es 49. „Ein gutes öffentliches Verkehrsangebot entlastet die Straßen, was nicht nur den Anrainern nützt, sondern auch allen, die aufs Auto angewiesen sind. Außerdem ermöglicht der öffentliche Verkehr allen Menschen kostengünstige Mobilität. Umso wichtiger ist es, das Angebot weiter auszubauen“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.
So kostet das Klimaticket Vorarlberg, mit dem ein ganzes Jahr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Vorarlberg gefahren werden kann, nur 434 Euro. Wird das amtliche Kilometergeld von 50 Cent zugrunde gelegt, kommt man mit 434 Euro mit dem Auto gerade mal 868 Kilometer, verdeutlicht der VCÖ. Besonders gelobt wird vom VCÖ der Landbus Unterland: Auf 36 Linien sind rund 100 Busse im Einsatz. Auf den Hauptachsen verkehren die Busse im Viertelstunden-Takt, in Kleingemeinden gilt ein Stundentakt.
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