Partei in der Krise?

Darum sind die Kassen bei Liste Scheider nun leer

Kärnten
07.01.2025 12:15

Nach dem Rauswurf aus dem Team Kärnten fehlt dem Klagenfurter Stadtchef das Geld in der Kasse des Klubs.

Die erzwungene Abspaltung vom Team Kärnten, sieht Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider sehr gelassen: „Es gab in der letzten Zeit kaum Kontakt zu Köfer, wir haben uns eine eigenständige Organisation aufgebaut, die erfolgreich war“, sagt Scheider. „Wir haben in Klagenfurt zwar keine Parteimitglieder, aber unsere Basis ist stärker als die der anderen Parteien im Rathaus.“

„Weiterhin schlagkräftiges Team“
Klubchef Patrick Jonke: „Alle Gemeinderatsmitglieder bleiben weiter im Klub, auch der scheidende Vizebürgermeister Alexander Kastner, der von Köfer auserwählt und eingesetzt wurde. Wir werden weiterhin ein schlagkräftiges Team haben.“ Im April wird Kastner, wie berichtet, durch Jonke ersetzt.

Ohne die Erstellung eines Budgets für 2025 fließt vorerst aber keine Klubförderung mehr an die Fraktionen. Das sind beim Team Kärnten immerhin 110.000 Euro. Trotz eines Kredits ist nicht mehr viel am Konto. Denn die Vergleichskosten von Ex-Magistratsdirektor Peter Jost von rund 200.000 Euro wurden vom Klub bezahlt. „Köfer hatte für den Klub eine Einmalzahlung beigesteuert, die nicht zum Zurückzahlen ist“, so Jonke.

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