Es sind nach erster Einschätzung der Opfer und Ermittler ausländische Profis, die im Raum Schärding aktiv sind. Binnen 24 Stunden gab es vier Coups. Ein Tatort wurde nun schon zum dritten Mal von den Gaunern heimgesucht. Und die Einbrecher gehen geschickt vor, testen aus, ob die Polizei kommt, ehe sie die Beute holen.
Es sind offenbar Profi-Einbrecherbanden aus dem Ausland, die seit Monaten im Innviertel aktiv sind und bei ihren Beutezügen großen Schaden anrichten. Allerdings: Die Bevölkerung bekommt meist nur dann etwas mit, wenn jemand selbst betroffen ist oder zufällig an einem Objekt vorbeikommt, an dem am Tag danach noch Einbruchspuren sichtbar sind.
Denn seitens der Exekutive gibt es offenbar keine Vorwarnung an potenziell gefährdete Eigentümer. Und auch Medien gegenüber gibt man sich wortkarg, begründet das mit: „Die Ermittlungen dürfen nicht gefährdet werden!“ Wie die „Krone“ nun erfuhr, gab es etwa am vergangenen Wochenende binnen 24 Stunden allein in Schärding und Umgebung vier Einbrüche bzw. Einbruchsversuche.
Hotel und Restaurant als Tatorte
Betroffen war neben einem Landhotel in St. Florian am Inn auch wieder das „Land-lebt-auf“-Restaurant in Suben, das seit August bereits dreimal von Ganoven heimgesucht worden war.
Die Täter gingen raffiniert vor, zertrümmerten zunächst die Eingangstür und warteten dann etwa eine Stunde, ob die Polizei anrückt. Nachdem alles ruhig blieb, kehrten sie zurück, durchsuchten die Räume und nahmen einen Tresor mit.
An ihrem Wagen waren gestohlene Kennzeichen aus Passau montiert, im Kofferraum hatten sie aber – wie Videoaufzeichnungen offenbarten – slowenische Kennzeichen aus Maribor (Marburg) liegen.
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