Raketenlager im Visier
USA greifen Houthi-Miliz in Jemens Hauptstadt an
Die USA haben Angriffe auf Stellungen der Houthi-Miliz in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa geflogen. Dabei seien unter anderem ein Raketenlager und eine Kommandozentrale ins Visier genommen worden, erklärte das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando (CENTCOM) am Samstag.
Bei dem Einsatz hätten die US-Streitkräfte zudem mehrere Drohnen der Houthi und einen Marschflugkörper über dem Roten Meer abgeschossen. In Sanaa waren am Samstagabend Explosionen zu hören. Der von den Houthi betriebene TV-Sender Al-Masirah meldete einen Angriff auf den Stadtteil Attan.
Die USA hatten in den vergangenen Monaten wiederholt Houthi-Ziele im Jemen angegriffen. Die Miliz ist wie die libanesische Hisbollah Teil der vom Iran angeführten und gegen Israel gerichteten „Achse des Widerstands“, der auch die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas angehört.
In der Nacht zu Samstag war in der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv eine von den Houthi abgefeuerte Rakete eingeschlagen. 16 Menschen wurden dabei verletzt.









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