Der große rot-weiße-rote Rummel drehte sich am Beaver Creek-Wochenende um die beiden Podestfahrerinnen Ariane Rädler und Conny Hütter. Dabei hatten beide ihren Anteil daran, dass eine junge ÖSV-Athletin nach einer über vierjährigen Pause endlich wieder punktete, zum allerersten Mal in einer Speeddisziplin. Und das, obwohl ihr kurz vor dem Start noch ein Mißgeschick passierte.
Mit einem zufriedenen Lächeln entstieg gestern um 13.35 Uhr – eine halbe Stunde früher als geplant – nicht nur Ariane Rädler am Münchener Airport jener Boeing 787-9 von United Airlines, die Österreichs Skigirls wohlbehalten aus Denver zurückgebracht hatte. Auch ihre 23-jährige Vorarlberger Landsfrau Magdalena Egger war happy, nachdem sie im Super-G als 23. die allerersten Weltcuppunkte in einem Speedrennen holen konnte – überhaupt ihre ersten seit dem 21. November 2020, als sie im Slalom von Levi auf Rang 19 gefahren war.
„Ein richtig cooler Tag“, strahlte die Lecherin, die auf Siegerin Sofia Goggia (It) 1,96 Sekunden verlor und als sechstbeste Österreicherin abschwang. „Am Start habe ich gehört, dass Ari Dritte ist. Das hat mich dann nochmals zusätzlich motiviert.“
Dabei erlebte die Head-Pilotin vor dem Rennen noch einen Schreckmoment. „Am Weg zum Start ist mir ein Skistock vom Lift gefallen“, erzählt „Mäggy“, „ihn zu holen, wäre sich zeitlich nie ausgegangen. Ich hatte allerdings das Glück, dass mir jemand aus dem Ziel die Stöcke von Conny Hütter gebracht hat, mit denen ich dann auch gefahren bin.“
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