Schade! Die Vorarlbergerin Julia Grabher musste sich beim Sandplatzturnier in Boca Raton (US-Bundesstaat Florida) im Viertelfinale geschlagen geben – und das, obwohl sie Satz eins für sich entscheiden konnte.
Nach deutlichen Siegen über die Kanadiern Selin Vakalapudi (6:0, 6:0) und gegen die top gesetzte Spanierin Carlota Martinez Cirez (6:2, 6:2) startete Julia Grabher (WTA-Nr. 524) auch im Viertelfinale des ITF W50er-Turniers in Boca Raton stark. Gegen Eva Vedder (Hol) schaffte sie ein frühes Break, ging rasch mit 4:1 in Führung. Zwar schaffte die Holländerin das Rebreak zum 4:5, allerdings behielt die Dornbirnerin die Nerven, nahm der Weltranglisten-353. erneut das Service ab und spielte Satz eins mit 6:4 nach Hause.
Medical Timeout und 13 Punkte in Serie
Im zweiten Satz ging Grabher 1:0 in Führung, danach hatte sie allerdings mit Problemen zu kämpfen, musste auch ein Medical Timeout beanspruchen. In dieser Phase konnte Vedder 13 Punkte in Serie machen, auf 5:1 davonziehen und in weiterer Folge den Satz mit 6:2 für sich entscheiden.
Zurück in den Top-500
Im alles entscheidenden dritten Durchgang gelang Vedder erneut ein frühes Break zum 2:1. Ein Vorsprung, den die 25-Jährige nicht mehr hergab. Nach 128 Minuten Spielzeit verwertete sie ihren vierten Matchball zum 4:6, 6:2, 6:3-Sieg. Damit verkürzte sie sich auch im Head-2-Head mit Grabher auf 2:3. Die gute Nachricht: Dank ihres Viertelfinaleinzugs wird sich Julia im WTA-Ranking um rund 35 Positionen verbessern und wieder in die Top-500 der Welt klettern.
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