Am kommenden Wochenende starten in Oberösterreich zahlreiche Adventmärkte. Hinweise auf konkrete Gefährdungen für die beliebten Weihnachtsmärkte liegen nicht vor, dennoch wird die Polizei im Einsatz sein. Wegen des Rummels zwischen Punsch und Bratwürstel gilt Vorsicht vor Taschendieben.
Zum verführerischen Duft von Lebkuchen, Raclette und anderen Köstlichkeiten mischt sich bei manchen Besuchern auf den bald startenden Adventmärkten auch ein gewisses Unbehagen, gilt doch in ganz Österreich seit Oktober 2023 nicht zuletzt wegen der Lage im Nahen Osten eine erhöhe Terrorwarnstufe. Grund zur Besorgnis besteht beim Bummeln unter den Tannenbäumen aber nicht: „Eine konkrete Gefährdung für Weihnachtsmärkte liegt derzeit nicht vor“, heißt es von der Landespolizeidirektion Oberösterreich auf „Krone“-Anfrage.
Polizei will vor Langfingern schützen
Was freilich nicht bedeutet, dass sich unter die Weihnachtsfans keine Ordnungshüter mischen werden: „Wie jedes Jahr ist die Polizei auch heuer wieder verstärkt im Einsatz, um die Sicherheit bei Weihnachtsmärkten zu gewährleisten. Wir sind sowohl uniformiert als auch in Zivilkleidung vor Ort“, so die Landespolizei.
Die verstärkte Präsenz der Beamten soll Besucher vor allem vor dreisten Langfingern schützen. „Wo viele Menschen sind, sind zumeist auch Taschendiebe nicht weit“, begründet die oberösterreichische Polizei ihr Vorgehen und rät: „Die Wertgegenstände eng am Körper zu tragen und diese immer im Blick zu haben, ist der beste Weg, sich selbst zu schützen.“
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