Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Insolvenz eines heimischen Großunternehmens bekannt wird. Nun hat es die Schokoladen-Firma Hauswirth aus dem Burgenland erwischt, deren Produkte unter anderem bei Diskont-Supermärkten im Regal zu finden waren.
Das Schokolade- und Süßwaren-Unternehmen Franz Hauswirth Ges.m.b.H. mit Sitz in Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) ist insolvent, wie die Gläubigerschutzverbände Creditreform und KSV1870 am Dienstag mitteilten. Laut KSV1870 belaufen sich die Passiva auf rund 10,5 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 119 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. Laut Eigenantrag ist geplant, die Firma fortzuführen.
Rohstoffpreise brachten Unternehmen in Schieflage
Hauswirth erzeugt und vertreibt Schokoladenprodukte und Süßigkeiten. Die gestiegenen Kosten für den Zukauf von Rohstoffen, Energie- und Lohnkosten sowie Umsatzeinbrüche aufgrund der Corona-Pandemie hätten nun zur Insolvenz geführt, hieß es.
Die Unternehmensfortführung soll durch das vorhandene Bankguthaben und die Eintreibung offener Forderungen finanziert werden. Gläubiger können ihre Forderungen bis 3. Februar 2025 anmelden. Die erste Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 17. Februar vorgesehen.
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