Ihren vierten Saisonsieg haben die Damen der SPG Lustenau/Dornbirn am Sonntag im Visier, wenn sie auf der Birkenwiese um 12.45 den FC Bergheim empfangen. Wie schwierig es aber ist, gegen die Salzburgerinnen zu gewinnen, mussten in der laufenden Spielzeit schon Spitzenteams wie St. Pölten, die Wiener Austria oder Lokalrivale Altach erfahren.
„Mittlerweile gibt es in der Frauen-Bundesliga keine Muss-Siege mehr“, sagt SPG Lustenau/Dornbirn-Coach Klaus Stocker. Und schon gar nicht gegen das Team aus Bergheim, das Stockers Damen am Sonntag um 12.45 Uhr (live in ORF Sport+) auf der Birkenwiese empfangen. „Obwohl das System noch nicht ganz ausgereift ist, erkennt man bei ihnen mittlerweile schon den Red Bull-Stil. Sie pressen extrem an und lassen dir kaum Zeit.“
Salzburgerinnen als Favoritenschreck
Ein Spielstil, der auch die Topteams der Liga vor Herausforderungen stellt. So rangen die Salzburgerinnen sowohl Serienmeister St. Pölten als auch deren ersten Verfolgerinnen, der Wiener Austria, ein torloses Remis ab. Zuletzt musste sich auch Altach – das im Liga-Hinspiel einen 3:1-Erfolg gefeiert hatte, im Cup-Achtelfinale aber mit 1:2 an Bergheim gescheitert war – mit einem 0:0 begnügen.
Kein schönes Spiel
Torlos endete auch das erste Saisonduell der Stocker-Girls mit den Salzburgerinnen, die seit der vorigen Spielzeit mit Red Bull kooperieren. „Da hatten wir aber die besseren Chancen“, erinnert sich der Trainer, der nach dem 3:2-Auswärtssieg beim LASK jetzt gerne nachlegen würde, aber auch weiß, wie schwierig es ist, gegen die Bergheimerinnen zu gewinnen. Wie es dennoch funktionieren soll? „Es gilt für uns, ihre erste Pressinglinie sauber zu überspielen“, erklärt Stocker. „Ich befürchte allerdings, dass es kein schönes Spiel werden wird.“
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