Die Betreuung der betroffenen Kinder soll für das kommende Jahr „gewährleistet“ sein, heißt vom Verein Aktion Tagesmütter OÖ. Die Gespräche über die Finanzierung laufen allerdings im Hintergrund immer noch weiter.
Statt entspannter Sommerferien lagen im Juli die Nerven bei vielen Eltern blank: Der Verein Aktion Tagesmütter OÖ kündigte eine Teilschließung an, die Betreuung von 480 Kindern stand auf der Kippe. Einige Wochen später einigte man sich mit dem Land OÖ – Streitpunkt war die neue Tarifordnung – auf eine Fortführung zumindest bis Jahresende.
Finanz-Gespräche laufen
Nun beruhigte der Verein in einem Schreiben an die Eltern: „Unser Teilbetrieb ,Tageseltern zu Hause‘ ist auch für 2025 gesichert, die Betreuung der uns anvertrauten Kinder ist damit also gewährleistet.“ Ganz gegessen ist der Finanzkuchen um das seit 1. April gültige Fördermodell – ein fixer Landesbeitrag anstelle einer Abgangsdeckung — aber noch nicht.
Unser Teilbetrieb ,Tageseltern zu Hause‘ ist auch für 2025 gesichert, die Betreuung der uns anvertrauten Kinder ist damit also gewährleistet.
Aus dem Schreiben des Vereins Aktion Tagesmütter OÖ an Eltern von betreuten Tageskindern
Die Bildungsdirektion werde das neue Fördersystem mit allen Tageseltern-Trägervereinen einzeln analysieren, heißt es aus dem Büro der zuständigen LH-Vize Christine Haberlander (VP). Sollte sich dabei ein Anpassungsbedarf ergeben, sei man zu Änderungen bereit.
In Oberösterreich waren zuletzt 1569 Kinder in der Obhut von Tageseltern, das sind rund zwei Prozent der insgesamt rund 67.600 in Krabbelstunden, Horten und Co betreuten Kinder. Das Land fördert die Trägervereine heuer mit 6,7 Mio., im kommenden Jahr mit 6,9 Mio. Euro.
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